Cup

MSV 2020 löst nach der Pause das Ticket für die nächste Runde

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Ein klassisches Duell zwischen David und Goliath stand am Dienstagabend im BFV-Cup auf dem Programm. Der SV Forchtenstein, empfing den Regionalligisten MSV 2020. In der ersten Halbzeit entwickelte sich noch kein rassiges Cupspiel, was auch daran lag, dass MSV-Trainer Josef Kühbauer mehreren jungen Spielern die Chance gab, sich von Beginn an in der Kampfmannschaft zu beweisen. Nach der Pause wurde der Favorit seiner Rolle gerecht, setzte sich mit 3:0 durch und zog souverän in die nächste Runde ein.

 Mattersburg Cup 11

Torloses Remis in Halbzeit eins

Im BFV-Cup traf der SV Forchtenstein auf den haushohen Favoriten MSV 2020. Die Mattersburger fanden in der ersten Halbzeit jedoch nur schwer in die Partie und konnten ihrer Favoritenrolle zunächst nicht gerecht werden. Gegen die kompakt stehenden und engagiert kämpfenden Hausherren erspielte sich der MSV kaum zwingende Torchancen.

Forchtenstein hielt mit viel Einsatz dagegen, verteidigte konzentriert und ließ den spielerisch überlegenen Gästen nur wenig Raum zur Entfaltung. Die Hausherren versteckten sich keineswegs und sorgten immer wieder für Entlastung. So blieb die Begegnung während der gesamten ersten Halbzeit offen, weil der Favorit offensiv noch keine überzeugenden Lösungen fand. Mit dem torlosen Remis wurden die Seiten gewechselt. 

Schranz bricht den Bann – Pöttschacher trifft doppelt 

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der MSV 2020 den Druck und trat nun deutlich entschlossener auf. In der 51. Minute war der Bann schließlich gebrochen: Max Noel Schranz wurde mit einem perfekten Zuspiel in Szene gesetzt und versenkte den Ball von der Strafraumgrenze präzise im langen Eck zur 1:0-Führung.

Der Treffer gab den Gästen zusätzliche Sicherheit. Forchtenstein versuchte weiterhin, mit großem Einsatz dagegenzuhalten, konnte die Mattersburger Offensive jedoch aber nicht mehr entscheidend stoppen. Zehn Minuten nach dem Führungstor folgte bereits der nächste Treffer. Nach einem präzisen Stanglpass stand Angelo Pöttschacher goldrichtig und beförderte das Leder zum 2:0 in den Kasten der Hausherren.

Damit war die Gegenwehr der Heimischen weitgehend gebrochen. Der MSV kontrollierte in der Folge das Geschehen und ließ nichts mehr anbrennen. In der Nachspielzeit setzte Pöttschacher den Schlusspunkt: Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend erhöhte er auf 3:0 und stellte damit zugleich den Endstand her.

Stimme zum Spiel 

Josef Kühbauer, Trainer des MSV 2020:

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Es fehlten sowohl das nötige Tempo als auch die Konsequenz in den Zweikämpfen. Nach der Pause haben wir uns gesteigert und unsere Torchancen herausgespielt. Schlussendlich war es ein Cupspiel, in dem wir zu keinem Zeitpunkt Gefahr liefen, die Begegnung zu verlieren.“