Der GSC Liebenfels hat am Samstag in der 25. Runde der 1. Klasse Mitte einen 4:2-Heimsieg über die Velden Juniors eingefahren. Gegen den Tabellensechsten überzeugten die Hausherren mit Effizienz und stabiler Ordnung. Trainer Valon Sahiti sprach von einem verdienten Erfolg und betonte: "Wir hatten das Spiel neunzig Minuten lang im Griff." Für die Gastgeber trafen Kevin Smretschnig, Almir Sahiti, Noah Christoph Pirker und Srdan Juric, während Johannes Macnik und Nicolas Manuel Modritz für die Juniors erfolgreich waren.

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Liebenfels legte früh den Grundstein für den vollen Erfolg. In Minute 16 stellte Kevin Smretschnig auf 1:0 – der erste Stich in einer Partie, in der die Hausherren laut ihrem Trainer die Kontrolle behielten. Valon Sahiti ordnete das schnelle 2:0 durch Almir Sahiti in der 28. Minute in dieses Bild ein und blieb bei seiner Linie: "Verdienter Sieg." Kurz vor der Pause meldeten sich die Gäste zurück: Johannes Macnik verkürzte in Minute 39 auf 2:1, und mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Am grundsätzlichen Gefühl beim Heimteam änderte das wenig. "Wir hatten das Spiel neunzig Minuten lang im Griff", wiederholte der Coach später – und sein Team blieb diesem Eindruck treu.
Nach Wiederbeginn dauerte es bis zur 72. Minute, ehe der nächste Treffer fiel. Auf die Frage nach der entscheidenden Szene musste Valon Sahiti nicht lange überlegen: "Das 3:1." Noah Christoph Pirker stellte zu diesem Zeitpunkt wieder auf Zwei-Tore-Vorsprung und verschaffte seiner Mannschaft Luft. Velden blieb allerdings dran und kam in der 85. Minute durch Nicolas Manuel Modritz auf 3:2 heran. In der Nachspielzeit beseitigte Liebenfels die letzten Zweifel: Srdan Juric stellte in Minute 90+2 auf 4:2. Genau diese Mischung aus Effizienz vor dem Tor und stabiler Ordnung hinten passte zur Selbstanalyse des Trainers, der die "kompakte defensive Arbeit" als größte Stärke des Abends hervorhob.
Auch für den Gegner fand Sahiti klare Worte des Respekts. "Der Gegner war spielerisch sehr stark, eine sehr junge, gute Truppe", sagte der Coach über die Juniors, die in der Tabelle als Sechster unterwegs sind. Passend zum runden Abend gab es aus seiner Sicht keine Aufreger: "Die Schiedsrichterleistung war auch sehr gut." In Summe passte vieles zusammen – vorne die Kaltschnäuzigkeit, hinten der Block, den Sahiti mit "kompakter defensiver Arbeit" beschrieb. Der GSC Liebenfels rangiert derzeit auf Platz zehn und kann mit solchen Auftritten zuversichtlich in die restlichen Runden gehen. Auf zusätzliche Anmerkungen verzichtete der Trainer bewusst: "Nein, danke." Die Mannschaft spricht mit Leistungen wie gegen Velden ohnehin für sich.