Spielberichte

Nach der Pause eiskalt: Schiefling gewinnt 3:0 in Rosegg – Plavsic Vajde trifft doppelt

SV Rosegg
Schiefling

Im Duell der 1. Klasse Mitte setzte sich Schiefling auswärts bei SV Rosegg klar mit 3:0 durch. Nach einer torlosen ersten Hälfte entschieden drei schnelle Treffer nach Wiederbeginn die Partie: Naj Plavsic Vajde eröffnete und legte später nach, dazwischen traf Adrian Stroj. Trainer Christopher Hafner sprach von klarer Überlegenheit und viel Wille, monierte aber die Chancenverwertung vor der Pause. Mit diesem Auswärtssieg rüstet sich seine Mannschaft für den Showdown um den Titel in der letzten Runde gegen Afritz.

Bällesack

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Frühes Ausrufezeichen, Entscheidung nach dem Seitenwechsel

Schiefling nahm das Spiel von Beginn an in die Hand. Trainer Christopher Hafner schilderte den Start so: „Wir waren klar überlegen, obwohl wir auswärts gespielt haben.“ Gleich in den ersten Sekunden eroberte sein Team den Ball und fuhr über rechts den ersten Angriff, der am Aluminium endete. „Da hat man gesehen, wie bissig wir sind und dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen“, so Hafner. Trotz weiterer Möglichkeiten vor der Pause blieb es zunächst beim 0:0 – Rosegg suchte die defensive Ordnung, Schiefling drückte, ließ aber die nötige Präzision im Abschluss vermissen. Nach dem Seitenwechsel platzte dann der Knoten: In Minute 50 stellte Naj Plavsic Vajde auf 0:1. „Gleich danach hatten wir eine tausendprozentige aufs 2:0, die haben wir vergeben“, meinte Hafner, doch lange musste er nicht hadern: Bereits in der 53. Minute erhöhte Adrian Stroj auf 0:2. Als Naj Plavsic Vajde in der 61. Minute erneut traf, war der Deckel drauf – 0:3, die Partie entschieden.

„Der absolute Wille hat den Ausschlag gegeben“

In seiner Analyse legte Christopher Hafner den Finger auf das, was seine Elf derzeit trägt: „Wir waren über neunzig Minuten spielbestimmend.“ Der Trainer hob nicht die Taktik in den Vordergrund, sondern die Haltung seiner Mannschaft: „Die größte Stärke war heute der absolute Wille, das Spiel zu gewinnen – wie auch schon in den letzten Wochen die Mentalität.“ Dieses Gefühl stellte sich für ihn früh ein: „Das Gefühl, dass das Spiel in unsere Richtung kippt, kam nach etwa zehn Minuten.“ Trotz des deutlichen Ergebnisses blieb Hafner selbstkritisch. Die Gelegenheiten vor der Pause hätten für mehr Ruhe sorgen können: „An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten. Sonst hätte das Ergebnis auch höher ausfallen können.“ Unterm Strich stand für ihn aber ein reifer Auftritt, in dem seine Mannschaft viel vom Spiel hatte, das Tempo bestimmte und nach der Pause eiskalt zuschlug.

Respekt für Rosegg, ruhiger Unparteiischer – jetzt Showdown gegen Afritz

Zum Gegner fand Hafner klare, aber respektvolle Worte. Rosegg habe das erwartet defensive Konzept gewählt: „Sie haben sich hinten hineingestellt und auf Sicherheit gesetzt“, erklärte er, betonte aber zugleich: „Über neunzig Minuten waren sie offensiv nicht gefährlich.“ Diskussionen rund um den Unparteiischen gab es aus seiner Sicht keine: „Es hat keine strittigen Entscheidungen gegeben, die Schiedsrichterleistung war in Ordnung.“ Der Blick richtet sich nun nach vorn: In der letzten Runde kommt es zuhause zum direkten Duell mit dem direkten Rivalen Afritz, ein echtes Finale um den Meistertitel. „Das wird hochspannend. Wir hoffen als Heimverein auf viele Zuschauer“, sagt Hafner. Personell gibt es zwar ein paar Ausfälle, doch der Coach bleibt gelassen: „Das werden wir kompensieren. Unsere Fans sehen neunzig Minuten eine bissige, willige Mannschaft, die alles unternimmt, damit wir das Spiel positiv gestalten und am Ende vielleicht den Meistertitel feiern können.“

1. Klasse Mitte: SV Rosegg : Schiefling - 0:3 (0:0)

  • 61
    Naj Plavsic Vajde 0:3
  • 53
    Adrian Stroj 0:2
  • 50
    Naj Plavsic Vajde 0:1