In der 1. Klasse Mitte hat der GSC Liebenfels seine starke Form einmal mehr bestätigt und ATUS Feistritz/R. klar mit 4:0 besiegt. Schon zur Pause stand es 3:0, nach dem Wechsel machten die Hausherren den Deckel drauf. Kevin Smretschnig schnürte einen Doppelpack, Srdan Juric traf spektakulär per Fallrückzieher, und Georg Pirker eröffnete den Torreigen. Trainer Valon Sahiti sprach anschließend von der gewachsenen Heimstärke – ein Auftritt, der in Liebenfels viel Selbstvertrauen für das Saisonfinale gibt.

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Liebenfels erwischte einen idealen Start in eine Partie, in der die Hausherren von Beginn an mehr vom Spiel hatten. Nach einer druckvollen Anfangsphase klingelte es in Minute 15 erstmals: Georg Pirker stellte auf 1:0 und gab seiner Mannschaft die nötige Ruhe. Der GSC blieb am Drücker, ließ hinten wenig zu und legte weiter zielstrebig nach. Kevin Smretschnig erhöhte in der 29. Minute auf 2:0 – die Weichen waren gestellt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff folgte der nächste Stich: In Minute 40 traf Srdan Juric zum 3:0. „Wir waren in der ersten Halbzeit die stärkere Mannschaft und gehen 3:0 in die Pause“, brachte es Coach Valon Sahiti auf den Punkt. Feistritz kam bis zur Pause kaum in gefährliche Zonen, während Liebenfels die eigenen Chancen eiskalt nützte.
Der schönste Moment des Abends gehörte Srdan Juric: Sein Treffer zum 3:0 war ein Fallrückzieher, der sich sehen lassen konnte. Sahiti geriet beim Erinnern ins Schwärmen: „Das war ein Supertor, ein Vollrückzieher von Juric nach Vorlage von Georg. Er hat heute überhaupt zwei vorbereitet.“ Nach dem Seitenwechsel blieb Liebenfels stabil, ohne ins Risiko zu gehen. Feistritz versuchte zwar Anschluss zu finden, fand aber selten Wege durch. Als die Gäste offener stehen mussten, nutzte Smretschnig den Raum: In der 74. Minute machte er mit seinem zweiten Tor des Abends das 4:0 perfekt. „Wir fühlen uns daheim sehr wohl“, sagte Sahiti, dessen Team die Partie kontrollierte und den Sieg souverän heimspielte.
Für Valon Sahiti war der Schlüssel eindeutig: „Die Heimstärke, die wir in den letzten Monaten entwickelt haben, war heute entscheidend. Da fühlen wir uns sehr wohl.“ Entsprechend zufrieden fiel sein Gesamtfazit aus: „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Wir hoffen, dass wir das nach dem Winter so weiterziehen.“ Auch zur Leistung des Gegners fand er faire Worte: „In der zweiten Halbzeit waren sie ein bissl besser, aber nie gefährlich.“ Positiv äußerte er sich zudem über das Schiedsrichterteam: „Der Schiedsrichter hat gepasst. Leider ohne Assistenten, aber es gab nichts Strittiges.“ Mit nun 46 Punkten und Platz fünf nach Runde 29 untermauert Liebenfels seine starke Saison – und die Mischung aus guter Stimmung, Effizienz und Heimstärke ist ein Pfund, auf das sich die Mannschaft verlassen kann.