Spielberichte

Acht Tore für den Verbleib: Kappel zerlegt Wernberg 8:1

SC Kappel
SV Wernberg

Am letzten Spieltag der 1. Klasse Mitte setzte der SC Raika Kappel ein fettes Ausrufezeichen und fegte den SV Cleverdruck Wernberg mit 8:1 vom Platz. Für Kappel ging es, wie Obmann Anton Gun betont, um Sein oder Nichtsein – und die Mannschaft lieferte: Früh das 1:0, zur Pause 2:0, nach Wiederanpfiff der nächste Wirkungstreffer zum 3:0. Danach brach der Widerstand der Gäste spürbar, die Hausherren legten Tor um Tor nach und machten an diesem Abend früh alles klar.

Spieler holt zum Eckball aus

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So lief’s auf dem Platz

Kappel hatte schnell Grund zum Jubeln: In Minute 11 stellte Mario Prieger auf 1:0. Die Führung gab Sicherheit, noch vor der Pause legte Lukas Markus Ploder in der 38. Minute das 2:0 nach. Mit diesem Polster ging’s in die Kabinen. Gleich nach dem Seitenwechsel fiel die vorentscheidende Szene: David Körbler erhöhte in der 55. Minute auf 3:0 – „nach dem 3:0 ist die Partie in unsere Richtung gekippt“, sagte später Obmann Anton Gun. Danach brannte Kappel ein Offensivfeuerwerk ab: Fabian Prieger traf zum 4:0 (60.) und legte das 6:0 (78.) nach, dazwischen netzte Denis Besirevic zum 5:0 (75.). Franz Pusar erhöhte auf 7:0 (81.), ehe Marvin Ungerböck für Wernberg das 7:1 erzielte (87.). Den Schlusspunkt setzte erneut Pusar zum 8:1 in der 90. Minute. Zur Halbzeit hatte es 2:0 gestanden.

„Sein oder Nichtsein“: Gun über Druck, Bannbrecher und Willen

Nach dem Schlusspfiff wirkte Anton Gun gelöst – und fand klare Worte für die Ausgangslage: „Das Spiel war von Spannung nicht zu überbieten. Es ging um Sein oder Nichtsein für den SC Kappel, deshalb war es hochexplosiv.“ Entscheidend war für ihn der erste Treffer: „Ausschlaggebend war das 1:0. Damit haben wir den Bann gebrochen und sind in Richtung eines positiven Ergebnisses gegangen.“ Die Art und Weise gefiel dem Obmann besonders: „Der absolute Wille zu gewinnen – und wir haben mit Herz und Hirn gespielt. Alle waren zu hundert Prozent dabei.“ Auch den Gegner würdigte er: „Bis zum 3:0 war Wernberg willensstark, dann war der Widerstand gebrochen.“ Auf mögliche Kritikpunkte wollte er sich nach diesem Abend nicht versteifen: „Bei einem 8:1 ist es schwer zu sagen, wo wir uns verbessern können.“

Schiedsrichter, Kulisse und ein großer Dank – Kappel blickt nach vorne

Neben der fußballerischen Vorstellung hob Gun zwei Faktoren hervor, die den Abend abrundeten. Zum einen das Team mit der Pfeife: „Das Schiedsrichterteam war für uns makellos, absolut korrekte Entscheidungen.“ Zum anderen die Tribünen: „Über zweihundert Zuseher haben den SC Kappel angefeuert – das hat der Mannschaft spürbar geholfen.“ Die Bedeutung des Ergebnisses fasste er so zusammen: „Ein Abstieg in die zweite Klasse wäre für die Zukunft keine gute Situation gewesen. Mit dieser Mannschaft und dieser Einstellung ist es uns gelungen, in der ersten Klasse zu bleiben. Wir haben die letzten fünf Spiele gewonnen.“ Zum Schluss verteilte er Dank: „Danke an Sponsoren, Fans und Abo-Besitzer für die Unterstützung in der Saison – wir freuen uns auf 26/27.“

1. Klasse Mitte: SC Kappel : Wernberg - 8:1 (2:0)

  • 90
    Franz Pusar 8:1
  • 87
    Marvin Ungerböck 7:1
  • 81
    Franz Pusar 7:0
  • 78
    Fabian Prieger 6:0
  • 75
    Denis Besirevic 5:0
  • 60
    Fabian Prieger 4:0
  • 55
    David Körbler 3:0
  • 38
    Lukas Markus Ploder 2:0
  • 11
    Mario Prieger 1:0