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„Wir waren konstant“ – Schiefling-Trainer Christopher Hafner über Teamgeist und den Angriff auf SV Afritz 1975

Schiefling

Nach einer starken Herbstsaison blickt Christopher Hafner, Trainer von Schiefling, auf eine bemerkenswert konstante Hinrunde in der 1. Klasse Mitte zurück. Nach 17 absolvierten Spielen liegt sein Team mit 37 Punkten auf Rang zwei – nur einen Zähler hinter Spitzenreiter SV Afritz 1975. Besonders hervorzuheben: das 2:1 auswärts gegen ATUS Velden 1b, das 2:0 in Afritz und das knappe 1:0 gegen Steuerberg. Der Rückrundenstart steht bevor, und Schiefling geht mit gefestigter Struktur, intakter Moral und nahezu unverändertem Kader in die Frühjahrsmeisterschaft. Im Gespräch hebt Hafner den Teamgeist, die Trainingsarbeit und die Impulse aus dem Winterlager in Poreč hervor.

Duell zweier Spieler in grünen und weißen Trikots

Foto von Ian Taylor auf Unsplash

Stabilität als Schlüssel der Herbstsaison

Die Ausgeglichenheit der bisherigen Saison ist für den Trainer einer der Hauptgründe für den Erfolg. „Phasen hat es nicht gegeben. Wir waren eigentlich konstant auf demselben Leistungsniveau“, beschreibt Hafner den Verlauf der ersten 17 Spiele. Mit seinem Team, das seit dieser Saison wieder eigenständig ohne Spielgemeinschaft auftritt, habe er eine „irrsinnig gute Mentalität“ erlebt.

Diese Konstanz spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Nach einem 2:1-Erfolg in Liebenfels, einem souveränen 2:0 gegen Rosegg und dem 2:0-Auswärtssieg beim Tabellenführer Afritz konnte Schiefling bis zur Winterpause ein beeindruckendes Punktepolster aufbauen. Lediglich in Bad Kleinkirchheim setzte es mit 1:4 eine klare Niederlage, ehe die Mannschaft mit einem 1:0-Heimsieg gegen Steuerberg zurückschlug.

Neuer Co-Trainer und gezielte Verstärkungen

Während sich die Spielweise kaum verändern soll, gab es im Umfeld punktuelle Anpassungen. Neu im Betreuerstab ist der Co-Trainer Marco Kaufmann, der das Team bereits in den letzten beiden Runden der Herbstmeisterschaft unterstützte und zusätzliche Impulse in die Trainingsarbeit einbringt. Auch im Kader blieb alles weitgehend stabil: „Die Mannschaft bleibt im Großen und Ganzen unverändert. Wir haben drei Spieler hinzubekommen – einen Spieler für die Außenbahn, eine junge Sturmhoffnung und einen Allround-Spieler im Defensivbereich.“

Diese Verstärkungen sollen für mehr Flexibilität sorgen, um auf mögliche Verletzungen oder Sperren reagieren zu können. Abgänge habe es keine gegeben, und der interne Zusammenhalt sei weiter ein Markenzeichen des Clubs. „Die Verantwortung ist auf mehrere Schultern aufgeteilt“, erklärt Hafner zum Teamgefüge, das aus erfahrenen Kräften und aufstrebenden Talenten besteht.

Vorbereitung, Teamgeist und Blick nach vorn

Der Rückrundenplan ist klar: Auch in der Frühjahrsmeisterschaft will Schiefling geschlossen auftreten und weiter um den Aufstieg mitspielen. Das Trainingslager in Poreč war dafür laut Hafner zentral. „Wir haben an einigen taktischen Punkten gearbeitet, die Mannschaft ist sehr gut mitgezogen.“ Die Stimmung im Team und im Umfeld des Vereins beschreibt er als äußerst positiv: „Der Vorstand hat über den Winter seine Hausaufgaben gemacht, und die Mannschaft freut sich schon auf den Beginn der Frühjahrsmeisterschaft.“

Einziger Wermutstropfen: Ein Spieler fällt nach einer Operation langfristig aus. Dennoch überwiegt der Optimismus. „Wir haben bis jetzt hart gearbeitet und werden noch härter weiterarbeiten, um unsere Ziele im Frühjahr zu erreichen“, so Hafner abschließend. Mit dem Rückhalt der Fans und dem Selbstvertrauen aus der Hinrunde scheint Schiefling bereit, den knappen Abstand zu Tabellenführer SV Afritz 1975 in der 1. Klasse Mitte anzugreifen – und die starke Herbstform ins Frühjahr mitzunehmen.