Zum Auftakt in der 1. Klasse Mitte hat Aufsteiger ASKÖ Techelsberg sein Heimspiel gegen SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg mit 4:1 gewonnen. Trainer Günter Josef Hutze sah einen verdienten Start, der vor allem über Einstellung und Mentalität gekommen sei. Der frühe Vorsprung half, ganz ruhig wurde es für ASKÖ Techelsberg aber erst spät in der zweiten Halbzeit.

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Für ASKÖ Techelsberg war dieser Auftakt laut Günter Josef Hutze mehr als nur das erste Saisonspiel. „Für uns war es voller Aufregung, in der 1. Klasse zu starten“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Als Aufsteiger wollte ASKÖ Techelsberg den eigenen Zusehern gleich zeigen, dass die Mannschaft in dieser Liga angekommen ist. Genau dafür war der frühe Treffer wichtig. In der 3 Minute brachte Christoph Wasylik ASKÖ Techelsberg in Führung. Hutze beschrieb die Szene so: „Nach einer Flanke von Ziga Slavicek konnten wir die Box gut besetzen mit Sebastian Kandolf und Christoph Wasylik, und einer konnte den Kopfball setzen.“ Der Treffer tat der Mannschaft sichtbar gut, gab Selbstvertrauen und half dabei, den Einstieg in die Partie auf die eigene Seite zu ziehen. Noch vor der Pause legte Manuel Voraberger in der 19. Minute das 2:0 nach, womit ASKÖ Techelsberg bei hohen Temperaturen mit einem klaren Zwischenstand in die Kabine ging.
So klar, wie es der Halbzeitstand vermuten ließ, fühlte sich die Partie für Günter Josef Hutze allerdings nicht an. „Das Gefühl, dass die Partie in unsere Richtung kippt, war eher spät in der zweiten Halbzeit“, sagte der Trainer offen. Obwohl ASKÖ Techelsberg 2:0 führte, sah er danach mehrere heikle Ballverluste in der eigenen Hälfte. „Wir hatten am Anfang zwei, drei Fehler in der eigenen Hälfte, wo der Gegner eigentlich den Ausgleich erzielen hätte müssen“, meinte Hutze. Die Gäste kamen dann auch tatsächlich zurück: In der 60. Minute verkürzte Hayri Mahmut Signak für die SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg auf 2:1. ASKÖ Techelsberg hatte damit plötzlich wieder richtig Arbeit vor sich, reagierte aber sofort. Nur drei Minuten später stellte Manuel Voraberger mit seinem zweiten Treffer auf 3:1. Damit verschaffte sich der Aufsteiger wieder Luft, ehe Konstantin Anton Gruber in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem 4:1 endgültig alles klar machte.
Die wichtigste Erklärung für den gelungenen Start lieferte Günter Josef Hutze nach dem Spiel über die Haltung seiner Mannschaft. „Die größte Stärke war im Kopf. Der Kopf hat entschieden. Die Jungs wollten das unbedingt, in dieser Klasse ankommen und punkten“, sagte der Trainer. Deshalb ordnete er den Heimsieg auch deutlich ein: „Ich denke, der Sieg geht in Ordnung, weil wir vom Mindset und von der Einstellung her das Spiel verdient gewonnen haben.“ Ganz zufrieden war er trotzdem nicht. Gerade im Spiel mit dem Ball sieht der Trainer noch klaren Verbesserungsbedarf. „Wir hatten viele Ballverluste. Wir haben uns den Ball super erkämpft, und nach ein, zwei Pässen war er wieder weg“, erklärte Hutze. Auch über die SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg sprach er respektvoll: „Sie waren sehr stabil und haben eine gute Struktur in der Mannschaft. Es war ein guter Erste-Klasse-Gegner.“ Zur Spielleitung sagte er außerdem: „Der Schiedsrichter hat im Großen und Ganzen eine sehr solide Leistung abgeliefert.“ Für ASKÖ Techelsberg ist dieses 4:1 damit ein starker erster Schritt in der neuen Liga, verbunden mit dem klaren Hinweis des Trainers, dass mit dem Ball noch deutlich mehr möglich sein soll.