Spielberichte

„Wir haben den Kampf angenommen“ – SV Wernberg dreht das Spiel in Techelsberg noch vor der Pause

Techelsberg
SV Wernberg

In der 1. Klasse Mitte hat SV Wernberg am Sonntag mit 3:1 bei ASKÖ Techelsberg gewonnen und damit auch am dritten Spieltag voll angeschrieben. Trainer Michael Lattacher sah den Unterschied vor allem darin, dass seine Mannschaft den Kampf annahm und trotz frühem Rückstand ruhig blieb und an der ausgegebenen Marschrichtung festhielt. Noch vor der Pause drehte SV Wernberg die Partie mit einem Doppelschlag und brachte den Vorsprung nach dem Seitenwechsel ins Ziel.

Ball auf Rasen im Tor im Hintergrund

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

ASKÖ Techelsberg legt vor, SV Wernberg schlägt vor der Pause doppelt zu

ASKÖ Techelsberg machte von Beginn an klar, dass die Punkte zu Hause bleiben sollten. Michael Lattacher schilderte einen druckvollen Start der Heimelf, während SV Wernberg zunächst vor allem über Ordnung und Einsatz ins Spiel fand. „ASKÖ Techelsberg hat als Heimmannschaft sehr druckvoll agiert. Wir sind mit unseren Abwehrreihen sehr gut gestanden und haben in einer sehr intensiven, aber fairen Partie Paroli geboten“, sagte der Trainer. Trotzdem geriet SV Wernberg in der 21. Minute in Rückstand, als Christoph Wasylik nach einer Standardsituation zum 1:0 traf. Entscheidend war dann die Reaktion der Gäste. In der 37. Minute glich Nick Uwe Erichsen zum 1:1 aus, nur zwei Minuten später drehte Philipp Ronacher mit einem schönen Schuss in den Winkel von der Strafraumgrenze die Partie auf 2:1.

Geschlossenheit und Einsatz geben für Michael Lattacher den Ausschlag

Gerade diese Phase vor der Pause war aus Sicht des Trainers der Knackpunkt. Michael Lattacher betonte, dass bei ASKÖ Techelsberg „die Punkte sehr hoch hängen“ und seine Mannschaft deshalb nicht nur spielerisch, sondern vor allem kämpferisch gefordert war. „Meine Mannschaft ist kompakt aufgetreten und hat sich einer durch Günter Hutze sehr gut organisierten Heimmannschaft kämpferisch entgegengestellt“, sagte er. Noch deutlicher wurde er bei der Frage nach dem Unterschied zwischen beiden Teams. „Der entscheidende Unterschied war, dass wir den Kampf angenommen haben und "spielerisch" nach vorne Akzente setzen konnten.“ Dazu kam laut Michael Lattacher eine Haltung, die ihm besonders gefiel. „Was sehr gut funktioniert hat, war die mannschaftliche Geschlossenheit, der Ehrgeiz und der Wille, Spiele für sich zu entscheiden.“

Alexander Moser hielt und Fabian Obmann macht den Auswärtssieg fest

Nach dem Seitenwechsel blieb die Aufgabe unangenehm, weil ASKÖ Techelsberg laut Michael Lattacher weiter auf seine Chance lauerte. SV Wernberg musste also konzentriert bleiben und durfte sich auf dem knappen Vorsprung nicht ausruhen. Die Vorentscheidung fiel schließlich in der 70. Minute, als Fabian Obmann mit einer starken Einzelleistung das 3:1 erzielte. „ASKÖ Techelsberg hat auf seine Chance gelauert, und wir haben dann durch eine sehr schöne Einzelleistung von Fabian Obmann das 3:1 gemacht, das wir solide über die Zeit gespielt haben“, fasste Michael Johann Lattacher zusammen. Auch den Gegner ordnete der Trainer respektvoll ein. Im Mittelfeld hob er Ziga Slavicek hervor, im Angriff ging durch Manuel Voraberger immer wieder Gefahr aus. Dass die von Schiedsrichter Christian Maier toll geleitete Partie trotz hoher Intensität fair blieb, war für ihn ebenfalls ein Punkt.

Tabellenführer SV Wernberg geht mit Rückenwind ins Spitzenspiel

Mit dem 3:1-Auswärtssieg hält SV Wernberg nach drei Runden der 1. Klasse Mitte bei neun Punkten und geht damit als Tabellenführer in das kommende Wochenende. Michael Lattacher blickte nach dem Erfolg sofort nach vorne, weil auf die Kampfmannschaft nun das Duell Erster gegen Zweiter mit dem Friesacher AC wartet. „Wir freuen uns aufs kommende Wochenende“, sagte der Trainer und hofft auf ein volles Haus für dieses Spitzenspiel. Der Auftritt bei ASKÖ Techelsberg liefert SV Wernberg dafür jedenfalls Rückenwind, weil die Mannschaft nach dem 0:1 ruhig geblieben ist, das Spiel noch vor der Pause gedreht hat und den Vorsprung danach nach Hause brachte. Genau dieses Gesamtpaket aus Widerstandskraft, Kompaktheit und klaren Akzenten nach vorne war für Michael Lattacher der Kern dieses Auswärtssiegs.

1. Klasse Mitte: Techelsberg : Wernberg - 1:3 (1:2)

  • 70
    Fabian Obmann 1:3
  • 39
    Philipp Ronacher 1:2
  • 37
    Nick Uwe Erichsen 1:1
  • 21
    Christoph Wasylik 1:0