Spielberichte

„Wir haben das Spiel immer in der Hand gehabt“ – Liebenfels stellt mit frühem 3:0 die Weichen

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GSC Liebenfels
SG Ledenitzen/Rosegg

In der 1. Klasse Mitte hat GSC Liebenfels gegen SG DSG Ledenitzen/SV Rosegg einen klaren 4:1-Heimsieg eingefahren. Trainer Valon Sahiti sah seine Mannschaft vom Anpfiff weg klar im Vorteil und brachte das nach dem Schlusspfiff deutlich auf den Punkt: „Wir haben das Spiel immer in der Hand gehabt.“ Vor allem die erste Hälfte gab dieser Einschätzung recht, denn schon zur Pause lag Liebenfels mit 3:0 vorne.

Fußballtor

Foto von Mike Robinson auf Unsplash

Frühe Tore bringen Liebenfels sofort auf Kurs

Die Gastgeber machten von Beginn an klar, in welche Richtung dieser Nachmittag laufen sollte. Schon in der 6. Minute brachte Amir Sahiti Liebenfels mit 1:0 in Führung und legte damit den Grundstein für eine erste Halbzeit, die aus Sicht der Heimischen kaum besser hätte beginnen können. Nach zwanzig Minuten erhöhte Marin Juric auf 2:0, und nur zwei Minuten später stand es bereits 3:0, nachdem Kevin Smretschnig nachgelegt hatte. Spätestens mit diesem Doppelschlag war die Partie früh in eine klare Richtung gekippt. Zur Pause sprach auch der Spielstand eine eindeutige Sprache, denn mit dem 3:0 hatte sich Liebenfels eine Ausgangslage geschaffen, aus der heraus die Mannschaft das Spiel in der zweiten Hälfte verwalten und weiter kontrollieren konnte.

„Sehr, sehr gut von uns gespielt“

Entsprechend zufrieden fiel auch die Einordnung von Trainer Valon Sahiti aus. Der Liebenfels-Coach stellte nicht nur das Resultat in den Vordergrund, sondern vor allem die Art und Weise, wie seine Mannschaft die Begegnung angegangen ist. „Wir haben das Spiel immer in der Hand gehabt“, sagte Sahiti, und er ergänzte auch, dass „von den Gegnern nichts Besonderes gekommen ist“. Das war keine große Geste, sondern eine nüchterne Beschreibung dessen, was die Gastgeber aus seiner Sicht über weite Strecken umgesetzt haben. Besonders die Phase bis zum 3:0 hob er hervor. „Das war sehr, sehr gut von uns gespielt, deswegen auch die 3:0-Führung“, sagte Sahiti. Genau darin lag für ihn der entscheidende Punkt dieses Erfolgs: Liebenfels ließ den Gästen kaum Raum, setzte die eigenen Treffer früh und brachte sich damit in eine Lage, in der das Spiel nicht mehr aus der Hand glitt.

Rosegg kommt noch einmal heran, Smretschnig antwortet

Ganz ohne Gegenwehr ging die zweite Hälfte allerdings nicht über die Bühne. In der 70. Minute verkürzte Hayri Mahmut Signak für die Gäste auf 3:1 und sorgte damit zumindest noch einmal dafür, dass der Rückstand kleiner wurde. Entscheidend war aus Sicht von Liebenfels aber, dass diese Phase nicht zum Wendepunkt wurde. Statt das Spiel noch einmal offen werden zu lassen, stellte die Heimelf sieben Minuten später den alten Abstand wieder her. Kevin Smretschnig traf in der 77. Minute zum 4:1 und schnürte damit zugleich seinen Doppelpack. Dieser Treffer passte zum gesamten Verlauf, weil Liebenfels auch nach dem Gegentor nicht die Kontrolle verlor, sondern rasch die passende Antwort fand. So blieb es am Ende bei einem deutlichen Heimsieg, der schon vor der Pause vorbereitet und nach dem zwischenzeitlichen 3:1 sauber abgesichert wurde.

Ein Sieg, der vor allem über die erste Hälfte erklärt wird

Für Liebenfels ist dieses 4:1 mehr als nur ein gutes Ergebnis, weil der Spielverlauf die Aussagen des Trainers klar stützt. Die Mannschaft hatte früh die Führung, legte entschlossen nach und ließ keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag das aktivere und bessere Team war. Dass nach dem Seitenwechsel noch ein Gegentor dazukam, änderte an der Gesamtbewertung wenig, weil die Antwort mit dem vierten Treffer schnell kam und die Partie damit endgültig entschieden war. Nach acht Runden steht Liebenfels nun bei 15 Punkten auf Rang fünf der Tabelle. Aus Sicht von Valon Sahiti war die Grundlage dafür an diesem Sonntag eindeutig: eine starke erste Halbzeit, drei frühe Tore und das Gefühl, das Spiel von Anfang bis Ende unter Kontrolle gehabt zu haben.

1. Klasse Mitte: Liebenfels : SG Ledenitzen/Rosegg - 4:1 (3:0)

  • 77
    Kevin Smretschnig 4:1
  • 70
    Hayri Mahmut Signak 3:1
  • 22
    Kevin Smretschnig 3:0
  • 20
    Marin Juric 2:0
  • 6
    Amir Sahiti 1:0