Spielberichte

Nach der Pause dreht Weitensfeld das 0:1 noch in ein 4:1

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SV Weitensfeld
SV Glanegg

In der 1. Klasse Mitte hat SV Weitensfeld/Zweinitz gegen SV Glanegg einen 0:1-Pausenrückstand noch in ein deutliches 4:1 verwandelt. Trainer Lucas Londer sah seine Elf über die gesamten 90 Minuten als das bessere Team, den eigentlichen Umschwung aber nach dem Seitenwechsel. "In der zweiten Halbzeit ist das Spiel in unsere Richtung gekippt", sagte er nach einer Partie, in der Weitensfeld daheim klar zulegte.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Nach dem Rückstand kommt die Wende

Die Partie verlief zunächst anders, als es das Endergebnis später vermuten ließ. Glanegg ging in der 31. Minute durch Marko Gajic mit 1:0 in Führung und nahm diesen Vorsprung auch mit in die Pause. Weitensfeld musste also erst einmal einem Rückstand nachlaufen. Gerade deshalb bekam die zweite Halbzeit aus Sicht der Gastgeber besonderes Gewicht. Londer machte nach dem Spiel keinen Hehl daraus, wie er die 90 Minuten insgesamt gesehen hatte. "Wir waren die bessere Mannschaft", sagte der Trainer. Gleichzeitig ordnete er den Verlauf klar ein, denn für ihn war der Knackpunkt nicht die Anfangsphase, sondern die Reaktion nach dem Seitenwechsel. "In der zweiten Halbzeit ist das Spiel in unsere Richtung gekippt", brachte er die Entwicklung auf den Punkt.

Drei schnelle Treffer drehen alles

Und genau so kam es dann auch. Martin Georg Strebenitzer erzielte in der 54. Minute den Ausgleich zum 1:1 und leitete damit die stärkste Phase der Heimelf ein. Nur zwei Minuten später legte Adrian Schindler das 2:1 nach, und plötzlich war die Partie komplett gedreht. Weitensfeld blieb am Drücker und setzte sofort nach. In der 59. Minute traf Strebenitzer ein zweites Mal, diesmal zum 3:1, und gab dem Spiel damit früh in der zweiten Hälfte eine klare Richtung. Tobias Morris Kämper sorgte in der 67. Minute schließlich noch für das 4:1. Einen einzelnen Moment wollte Londer dabei gar nicht herausheben. "Ausschlaggebend waren alle Tore", sagte er knapp. Das passt zu dieser Spielphase, in der Weitensfeld nicht nur zurückkam, sondern den Gegner in wenigen Minuten entscheidend auf Distanz brachte.

Aggressivität und Zweikämpfe als Grundlage

Als wichtigste Stärke seiner Mannschaft nannte Londer nach dem Schlusspfiff vor allem die Art, wie Weitensfeld die Partie angenommen hat. "Unsere Stärke war die Aggressivität und der Zweikampf", sagte der Trainer. Gerade die Phase nach dem 1:1 spricht für diese Einschätzung, weil die Gastgeber nicht bei einem Treffer stehen blieben, sondern sofort nachlegten und den Umschwung direkt nutzten. Verbesserungspotenzial wollte Londer nach dem klaren Heimsieg nicht groß suchen. "Wir sind heimstark. Alles gut", meinte er. Viel klarer lässt sich die Zufriedenheit nach einem 4:1 kaum zusammenfassen. Für Weitensfeld bleibt aus dieser zehnten Runde vor allem hängen, dass die Mannschaft einen Pausenrückstand nicht nur aufgeholt, sondern mit einer starken zweiten Hälfte in einen deutlichen Sieg verwandelt hat.

1. Klasse Mitte: Weitensfeld : Glanegg - 4:1 (0:1)

  • 67
    Tobias Morris Kämper 4:1
  • 59
    Martin Georg Strebenitzer 3:1
  • 56
    Adrian Schindler 2:1
  • 54
    Martin Georg Strebenitzer 1:1
  • 31
    Marko Gajic 0:1