Ein zähes, aber faires 0:0 zum Abschluss eines kampfbetonten Abends: In der 1. Klasse Ost trennten sich der SV ASKÖ Sittersdorf und der SV Lavamünd torlos. Sittersdorf-Co-Trainer Rudolf Tazoll sah „ein Spiel zweier Mannschaften, eine ziemlich ausgeglichene Partie – sehr kampfbetont“. Seine Elf hatte phasenweise etwas mehr vom Spiel, wirklich klare Chancen blieben aber Mangelware. „Uns haben die zwingenden Torchancen gefehlt“, sagte Tazoll, der insgesamt mit der geschlossenen Leistung zufrieden war.

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Von Beginn an war klar, worauf es hinausläuft: viele Zweikämpfe, wenig Platz und kaum klare Möglichkeiten. „Es war ein Spiel zweier Mannschaften, eine ziemlich ausgeglichene Partie – sehr kampfbetont“, beschrieb Rudolf Tazoll später das Bild über weite Strecken. Beide Teams suchten die Ordnung, investierten viel in die Arbeit gegen den Ball und ließen hinten kaum etwas zu. So blieb es zur Halbzeit folgerichtig beim 0:0. Das entsprach auch dem Spielverlauf. Der Rhythmus passte: intensives Ringen im Mittelfeld, kurze Druckphasen hüben wie drüben, aber selten der letzte Pass in den Strafraum, der wirklich aufreißt.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Grundmuster nur wenig. Sittersdorf fand punktuell besser in die Zweikämpfe und schob das Spiel phasenweise nach vorne. „Wir als Heimmannschaft hatten vielleicht etwas mehr vom Spiel und die besseren Chancen, insgesamt gab es aber eher wenig Torszenen“, bilanzierte Tazoll.
Genau darin lag am Ende der Knackpunkt. „Uns haben die zwingenden Torchancen gefehlt. Aus dem Spiel heraus gab es sehr wenige Szenen, deshalb ist es torlos ausgegangen.“ Auch die Keeper hatten einen ruhigen Abend: „Die Tormänner hatten kaum etwas zu halten. Es war wirklich sehr ausgeglichen“, so der Co-Trainer. Positiv hob er die mannschaftliche Geschlossenheit hervor: „Die gesamte Mannschaftsleistung war positiv: sehr gut und sehr kampfbetont.“
Während Sittersdorf auf das erhoffte Goldtor wartete, blieb Lavamünd in den Duellen robust, laufstark und gut organisiert. Tazoll verteilte dafür ausdrücklich Anerkennung: „Lavamünd ist eine junge, sehr kampfbetonte Truppe, die gut funktioniert.“ Genau dieses Anpacken auf beiden Seiten sorgte dafür, dass sich das Spiel oft im Zentrum festfuhr und kaum klare Abschlüsse zuließ.
Am Rande sprach der Sittersdorfer Co-Trainer auch das Schiedsrichterteam an: „Man sollte die Schiedsrichter nicht kritisieren, aber heute waren im Schiedsrichterteam teilweise sehr strittige Entscheidungen dabei.“ Mehr wollte er dazu nicht sagen – der Respekt blieb gewahrt, der Fokus lag klar auf der eigenen Leistung und dem Punkt.
Unterm Strich steht eine Punkteteilung, die zum Charakter dieses Duells passt. „Es war ein typisches Spiel zweier Teams aus dem Mittelfeld. Es gab wenige Chancen, darum ist es torlos ausgegangen“, fasste Tazoll zusammen. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle unterstreicht das: Lavamünd hält nach 21 Runden bei 31 Punkten und rangiert auf Platz sieben, Sittersdorf folgt mit 29 Zählern direkt dahinter auf Rang acht.
Für die Heimischen bleibt das Positive: die Stabilität, die Kompaktheit, die zweikampfstarke Vorstellung. Baut Sittersdorf auf dieser Basis auf und findet im letzten Drittel mehr Klarheit, sollten die nächsten Spiele wieder mehr als nur einen Zähler einbringen.