In der 1. Klasse Ost setzte sich der ASKÖ Mittlern beim SV Eitweg klar mit 5:1 durch. Der Gast führte bereits in der ersten Minute und lag zur Pause 4:1 voran, ehe nach dem Wechsel der Endstand fixiert war. Trainer Peter Kienleitner sprach von einem Abend, an dem sein Team Effizienz und Kombinationsfußball zusammenbrachte: "Heute haben wir die nötigen Tore geschossen." Nach zwei Niederlagen zuletzt war der Auswärtssieg für das Selbstvertrauen besonders wichtig.

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Mittlern erwischte einen Traumstart. "Wir haben schon in der ersten Minute, nach rund 30 Sekunden, das 1:0 erzielt", sagte Peter Kienleitner. Den frühen Stich setzte Stefan Opietnik in Minute 1. Der Gast blieb am Drücker: Gal Javoric erhöhte in der 6. Minute auf 0:2, Miha Piskur legte nach einer Viertelstunde das 0:3 nach. Als Marcel Hober in der 33. Minute zum 0:4 traf, war der Grundstein gelegt.
Eitweg gab ein Lebenszeichen und verkürzte durch Lorenz Nößler in der 37. Minute auf 1:4, mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen. Der Verlauf passte zu Kienleitners Einordnung: ein schneller Beginn, klare Aktionen nach vorne und die nötige Konsequenz im Abschluss. Für den Gastgeber war das frühe Hinterherlaufen eine Hypothek, auch wenn er kurz vor der Pause noch einmal anschreiben konnte.
Nach dem Seitenwechsel blieb Mittlern effektiv und stellte in der 54. Minute durch Gal Javoric auf 1:5. Dass an diesem Tag die Chancenverwertung passte, hob Kienleitner mehrfach hervor: "Entscheidend war, dass wir unsere Chancen gut verwertet haben, das war zuletzt nicht der Fall. Heute war das viel besser als in den letzten Spielen."
Auf die Frage nach einem besonderen Treffer winkte er ab: "Wirklich herausgestochen ist kein Tor. Wir haben einfach die Möglichkeiten, die sich ergeben haben, verwertet." Sein Blick galt ebenso dem Ballbesitzspiel: "Wir sind im Ballbesitz eine gute Mannschaft. Wenn es uns gelingt, Kombinationsfußball zu spielen, sind wir stark – und heute haben wir gut gespielt und dazu die nötigen Tore geschossen." Diese Mischung aus Ruhe am Ball und Entschlossenheit vor dem Tor trug den Auswärtssieg über die Distanz.
Respekt zollte der Mittlern-Coach auch dem Gegner. "Für Eitweg war es schwierig nach dem frühen 0:1, aber ihnen zugutezuhalten ist, dass sie bei einem Spielstand von 0:4 nicht aufgegeben haben und wirklich versucht haben, zurück ins Spiel zu finden", erklärte Kienleitner. Mit der Leistung des Unparteiischen war er zufrieden: "Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung. Was zu pfeifen war, ist gepfiffen worden."
Wichtig war ihm nach zwei Niederlagen zuvor vor allem das Resultat: "Wir mussten die drei Punkte holen – das tut dem Selbstvertrauen gut." Ein Blick auf die Tabelle unterstreicht die Bedeutung: Der ASKÖ Mittlern hält nach 21 Spielen bei 37 Punkten und rangiert auf Platz drei, der SV Eitweg hat 20 Zähler nach 21 Runden und liegt auf Rang zwölf. Mit Effizienz und Kombinationsfußball will Mittlern diesen Schwung in die nächsten Aufgaben mitnehmen.