Spielberichte

Horst Erwin Scheucher (Trainer SG SV Tainach/SV Haimburg): „Wir waren klar spielangebend“

SV Lavamünd
SG SV Tainach/SV Haimburg

In der 1. Klasse Ost setzte sich die SG SV Tainach/SV Haimburg beim SV Lavamünd mit 2:0 durch. Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der die Gäste laut Trainer Horst Erwin Scheucher sogar einen Elfmeter vergaben, machten Tadej Kotnik und Sebastian Gaber nach der Pause den Auswärtssieg fix. „Wir hatten anfangs Probleme, dann das Kommando übernommen und waren klar spielangebend“, sagte Scheucher und lobte den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft.

Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Nach der Pause eiskalt – Kotnik und Gaber entscheiden

Das Spiel brauchte ein paar Minuten, bis es in die Spur kam. Genau so schilderte es auch Horst Erwin Scheucher: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten wir das Kommando übernommen und waren klar spielangebend.“ In der ersten Hälfte blieb es trotz Überlegenheit beim 0:0, auch weil Tainach/Haimburg einen Strafstoß nicht nützte. „Wir haben in der ersten Halbzeit einen Elfmeter verschossen und eigentlich keine Chancen zugelassen“, betonte der Coach. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste zu und belohnten sich rasch: In Minute 50 traf Tadej Kotnik zum 0:1. Aus Trainersicht entstand der Führungstreffer „nach einem Fehler des Gegners“, Kotnik habe dann „eingeschoben“. Tainach/Haimburg blieb am Drücker, ließ hinten weiter wenig zu und legte in Minute 71 nach: Sebastian Gaber setzte sich aus Scheuchers Sicht „stark durch, ging allein aufs Tor und schoss ins lange Eck“ – das 0:2 war die Vorentscheidung.

„Heiß auf den Sieg“ – Tainach/Haimburg als Einheit

Worauf der Trainer seinen Fokus legte, wurde im Gespräch schnell klar: auf die Haltung und das Miteinander. „Das Wichtigste war heute unser Auftreten. Wir waren heiß auf das Spiel und heiß auf den Sieg, und alle haben mitgeholfen“, erklärte Scheucher. Der Plan, kompakt zu stehen und als Einheit zu arbeiten, trug über weite Strecken. „Die Defensive, die Offensive – alle haben gemeinsam gearbeitet, nach hinten und nach vorne“, sagte er und wollte keinen Einzelnen herausheben. Ein kleines Sonderlob gab es dennoch für die Abwehrreihe: „Die Viererkette hat sehr stark gespielt. Eigentlich das ganze Team – es war eine wirklich geschlossene Leistung von uns.“ Mit dieser Mischung aus Laufbereitschaft, Ordnung und Konsequenz kontrollierten die Gäste das Spiel immer besser und nützten nach der Pause ihre Chancen eiskalt.

Kritik am Gegner, Lob für den Unparteiischen – und der Ausblick

Ein Punkt lag dem Trainer trotz des Sieges auf der Zunge: das Verhalten des Gegners in Zweikämpfen. Scheucher formulierte es deutlich, blieb aber bei seiner Sicht: „Ich kritisiere ungern, aber wenn sich der Gegner bei jeder kleinen Berührung fallen lässt und lange liegen bleibt, finde ich das nicht fair gegenüber denen, die normal Fußball spielen.“ Diskussionen über den Unparteiischen blieben aus: „Zum Schiedsrichter gibt es nichts zu sagen, das hat gepasst“, hielt er fest. Sportlich war es für die Gäste ein wichtiger Dreier: Laut Tabelle stehen sie nach 22 Runden bei 26 Punkten auf Rang zehn, Lavamünd hält bei 31 Zählern auf Platz sieben. Mit einem solchen Auftritt will Tainach/Haimburg nun nachlegen und die gezeigte Geschlossenheit in die nächsten Aufgaben mitnehmen.

1. Klasse Ost: Lavamünd : SG Tainach/Haimburg - 0:2 (0:0)

  • 71
    Sebastian Gaber 0:2
  • 50
    Tadej Kotnik 0:1