In der 1. Klasse Ost setzte sich der FC Eisenkappel gegen den ASC St. Paul mit 3:1 durch. Die Heimischen stellten noch vor der Pause die Weichen und verwalteten nach dem Seitenwechsel souverän. Trainer Christopher Kucher sprach von einer starken ersten Hälfte und einer abgeklärten Leistung nach der Pause. „Die erste Halbzeit war von unserer Seite ein wirklich tolles Spiel. Wir konnten in den richtigen Situationen die Tore machen“, sagte er – und erklärte den frühen Führungstreffer zum „Dosenöffner“ einer Partie, in der seine Elf „verdient gewonnen“ habe.

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Der Start gehörte Eisenkappel – und zwar mit Schmackes. Bereits in Minute 5 stellte Moritz Puck auf 1:0, ehe St. Paul nur vier Minuten später durch Jan Razgorsek auf 1:1 stellte. Die Heimelf blieb jedoch am Drücker und holte sich die Führung zurück: In der 20. Minute traf Moritz Alexander Puck zum 2:1, in Minute 37 legte Ziga Kogovsek das 3:1 nach. Zur Pause stand es 3:1, und das passte auch zum Eindruck des Trainers. „Die erste Halbzeit war von unserer Seite ein wirklich tolles Spiel. Wir konnten in den richtigen Situationen die Tore machen“, betonte Christopher Kucher. Er sah im frühen Führungstreffer den entscheidenden Schub: „Das war so ein bisschen der Dosenöffner für die Partie.“ Weil seine Mannschaft „relativ schnell nachlegen“ konnte, kippte die Partie früh in Richtung der Hausherren.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Tempo spürbar ab. Eisenkappel hielt die Zügel in der Hand, ohne zu viel zu riskieren, St. Paul stand tief und kam kaum in gefährliche Räume. Kucher schilderte es so: „In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel so ein bisschen dahin. St. Paul war meiner Meinung nach sehr passiv, sie standen sehr tief.“ Seine Elf habe den Ball „hinten in den eigenen Reihen ein bisschen gehalten“ und die Partie seriös zu Ende gespielt: „Wir haben das im Prinzip dann trocken heruntergespielt.“ Auch defensiv war der Coach zufrieden. „Wir konnten sie sehr gut von unserem Sechzehner fernhalten, im Prinzip hatte St. Paul bis auf das Tor keine klaren Torchancen“, sagte er – ein Hinweis darauf, dass die Gastgeber hinten wenig zuließen und vorne zuvor eiskalt zugeschlagen hatten.
Der Schlüssel lag für Kucher in der disziplinierten Umsetzung. „Die taktischen Umsetzungen wurden speziell in der ersten Halbzeit zu hundert Prozent eingehalten“, erklärte der Trainer. Genau diese Konsequenz sorgte dafür, dass seine Mannschaft die Räume kontrollierte und St. Paul selten zur Entfaltung kam. In der 82. Minute musste der FCE zwar nach einer Roten Karte für Tobias Simon Lamprecht in Unterzahl fertigspielen, doch am Ergebnis änderte das nichts. „Als dann die rote Karte zum Schluss passierte, haben sie versucht, ein bisschen offensiver zu werden, aber meiner Meinung nach war das schon zu spät“, so Kucher. Ein Extralob ging an den Unparteiischen: „Der Schiedsrichter war heute alleine, hat eine super Leistung gebracht.“ Und der Blick nach vorne fällt optimistisch aus. „Wir sind aktuell in einer Phase mit gutem Lauf, die Chemie in der Mannschaft ist herausragend. Jeder ordnet sich unter, jeder kämpft“, sagte der Coach. In der Tabelle hält Eisenkappel nach 22 Runden bei 41 Punkten Platz zwei – der Schwung soll in die nächsten Wochen mitgenommen werden.