In der 1. Klasse Ost setzte sich der SV MAWI BAU K&K Küchen Gallizien am Freitag mit 4:2 gegen den KAC 1909 1b durch. Nach einer klaren 4:0-Führung ließ der Favorit in der Schlussphase noch zwei Gegentreffer zu, brachte den Sieg aber ungefährdet ins Ziel. Co-Trainer Josef Christoph Rodler sprach von einem verdienten Erfolg, der früh auf Kurs gebracht wurde: „Der wichtigste Moment war das 1:0 – ein super ausgespieltes Tor, das der Öffner zum Sieg war.“

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Gallizien übernahm von Beginn an das Kommando und belohnte sich nach einer guten Viertelstunde. David Mochorko stellte in Minute 17 auf 1:0 und gab dem Heimteam die nötige Ruhe. „Der wichtigste Moment war das 1:0 – ein super ausgespieltes Tor, das der Öffner zum Sieg war“, erklärte Co-Trainer Josef Christoph Rodler. Kurz vor der Pause erhöhte Daniel Höschele auf 2:0, mit diesem Polster ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb Gallizien am Drücker. Ervin Jogic traf in der 54. Minute zum 3:0, Thomas Peterz legte in Minute 61 das 4:0 nach. „Gut funktioniert hat die spielerische Komponente – genau das, was wir das ganze Jahr trainieren“, so Rodler über den reifen Auftritt seiner Elf.
In der Schlussphase kam der junge KAC 1b dann noch zu zwei Treffern durch Lorenzo Johannes Gerhard Battistata (80., 87.). Dadurch wurde es vom Ergebnis her noch einmal enger, ohne Galliziens Dreier ernsthaft zu gefährden. Rodler ordnete nüchtern ein: „Wir waren klar die bessere Mannschaft. In den letzten zwanzig Minuten haben wir zu viel zugelassen und zwei blöde Gegentore bekommen, aber unterm Strich hatten wir über neunzig Minuten die Kontrolle.“ Dass es trotzdem nicht wackelte, führte der Co-Trainer auf den Charakter seiner Truppe zurück: „Entscheidend war der Zusammenhalt der Mannschaft. Gerade in der letzten Phase der Meisterschaft zeigt das, dass man Spiele gewinnt.“ Gallizien blieb insgesamt das aktivere Team und nutzte die starken Phasen eiskalt.
Bei allem Jubel fand Rodler klare Worte des Respekts für den Gegner: „Der KAC ist sehr jung und trotzdem spielerisch extrem stark. Gratulation an den gegnerischen Trainer – mit so jungen Spielern gegen eine erfahrene Mannschaft so entgegenzuhalten, ist für mich ein Traum.“ Auch das Schiedsrichterteam bekam Lob: „Von der ersten bis zur letzten Minute war alles am Punkt. Die Schiedsrichterleistung war top.“ Die Fans trugen ihren Teil bei: „Wie immer in Gallizien: Die Leute waren da, auch wenn wir am Freitag gespielt haben.“
Mit dem 4:2 festigt Gallizien Platz zwei (48 Punkte) und blickt zuversichtlich auf die letzten Runden. „Der Fokus liegt weiter von Spiel zu Spiel. Jetzt konzentrieren wir uns auf Sittersdorf. Sollte der Aufstieg dort noch nicht fix sein, schauen wir auf Haimburg zu Hause. Wir brauchen nicht nervös zu werden“, sagt Rodler. Sein Wunsch an die Anhänger ist eindeutig: „Ich wünsche mir in Sittersdorf ein volles Haus – und, falls es dort noch nicht entschieden ist, auch zu Hause gegen den HSV Haimburg.“