Spielberichte

Markoutz rettet Sittersdorf spät – 3:3 in Preitenegg

TSV Preitenegg
SV Sittersdorf

Sechs Tore, viel Kampf und ein später Ausgleich: In der 24. Runde der 1. Klasse Ost trennten sich der TSV Preitenegg und der SV ASKÖ Sittersdorf 3:3. Sittersdorf holte kurz vor Schluss den Punkt, Preitenegg hatte zwischenzeitlich gedreht. Der sportliche Leiter Gerhard Kuchar sprach von einem intensiven Abend auf engem Geläuf und einem „gerechten Unentschieden“. Entscheidend: Raphael Markoutz traf in Minute 88 zum Ausgleich – der Schlusspunkt eines ständig hin und her gehenden Spiels.

Nahaufnahme Flutlichtmast

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Sechs Tore, viel Kampf – und ein später Ausgleich

Die Partie brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen, und sie blieb bis zum Ende offen. Preitenegg legte nach 22 Minuten vor, als Clemens Simon Kreuzer zum 1:0 traf. Sittersdorf ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und kam noch vor der Pause zum Ausgleich: Bojan Canacevic stellte in Minute 43 auf 1:1, mit diesem Stand ging es in die Kabinen. Gleich nach dem Seitenwechsel war Sittersdorf wieder da, Canacevic drehte mit seinem zweiten Treffer auf 1:2 (51.). Preitenegg antwortete prompt und glich durch Jürgen Reinhold Brunner zum 2:2 aus (57.), ehe Philipp Baumgartner knapp nach der Stunde das 3:2 für die Hausherren besorgte (66.). Doch die Gäste blieben am Drücker und wurden spät belohnt: Raphael Markoutz traf in Minute 88 zum 3:3. „Es war ein ständiges Hin und Her mit insgesamt sechs Toren und einem gerechten Unentschieden“, sagte Sittersdorfs sportlicher Leiter Gerhard Kuchar anschließend.

Kuchar lobt Einstellung – Chancen für den möglichen Sieg blieben ungenutzt

Gerhard Kuchar beschrieb die 90 Minuten als kernige Arbeit auf engem Raum. „Es war ein kampfbetontes Spiel zweier guter Mannschaften“, so der sportliche Leiter, der die Bedingungen in Preitenegg knapp zusammenfasste: viel Tempo, viele Duelle, wenig Platz zum Atmen. Genau daraus ergab sich ein Spiel, das beide Seiten ständig forderte. Für den eigenen Auftritt fand Kuchar klare Worte des Lobes: „Der Trainer hat die Mannschaft positiv eingestellt und die Mannschaft hat ihm das zurückgegeben.“ Dass am Ende „nur“ ein Punkt stand, hatte für ihn auch mit der Effizienz zu tun. „Wir hatten noch zwei, drei gute Chancen, die wir leider nicht genutzt haben, um einen Sieg einzufahren“, meinte Kuchar. Besonders bitter aus seiner Sicht: Ein Aluminiumtreffer von Bojan Canacevic, der den möglichen Vorsprung verhinderte. „Es waren die vielen Zweikämpfe. Aus unserer Sicht war der Stangenschuss von Bojan Canacevic sehr schade“, sagte er.

Fairer Gegner, ordentliches Schiriteam und ein Punkt, der zählt

Neben der eigenen Leistung fand Kuchar anerkennende Worte für den Kontrahenten. „Der Gegner war fair und ist auch über den Kampf in das Spiel gekommen“, betonte er. Diskussionen über Entscheidungen blieben aus: „Das Schiedsrichterteam war in Ordnung.“ Gerade weil beide Mannschaften über den Einsatz kamen, war der späte Ausgleich für Sittersdorf umso wertvoller – und fühlte sich verdient an. In der Tabelle der 1. Klasse Ost ordnen sich beide Teams weiter im Mittelfeld ein: Preitenegg hält bei 33 Punkten auf Rang 8, Sittersdorf folgt mit 30 Zählern auf Rang 9. Für die kommenden Wochen nimmt Sittersdorf aus diesem 3:3 vor allem eines mit: die Haltung, bis zum Schluss an den Punkt zu glauben – und den Auftrag, die „zwei, drei“ liegen gebliebenen Chancen beim nächsten Mal konsequenter zu verwerten.

1. Klasse Ost: Preitenegg : Sittersdorf - 3:3 (1:1)

  • 88
    Raphael Markoutz 3:3
  • 66
    Philipp Baumgartner 3:2
  • 57
    Jürgen Reinhold Brunner 2:2
  • 51
    Bojan Canacevic 1:2
  • 43
    Bojan Canacevic 1:1
  • 22
    Clemens Simon Kreuzer 1:0