In der 1. Klasse Ost trennten sich die SAK Amateure und der ASC St. Paul mit 1:1. Nach frühem Führungstor und einem starken Auftritt der jungen SAK-Truppe fehlte am Ende die Effizienz. Trainer Herwig Josef Hobisch sah sein Team spielerisch vorne, haderte aber mit verpassten Möglichkeiten und dem Ausgleich nach einem Konter. Dennoch überwog sein Stolz auf die vielen 15- bis 16-Jährigen im Kader, die auch gegen robuste Gegner dagegenhielten.

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Der Start gehörte den SAK Amateuren: In Minute 16 brachte Lukas Aichbauer die Hausherren 1:0 in Front, zur Pause stand das 1:0. Aus Sicht von Trainer Herwig Josef Hobisch war das kein Zufall. „Wir hätten das Spiel gewinnen können“, sagte er und betonte: „Von der Spielqualität her waren wir einfach stärker.“ Genau in dieser Phase hätten seine Jungs den Sack zumachen können. „Wir hatten zwei richtig gute Chancen im Sechzehner, die der Torwart stark pariert hat.“ Die SAK blieb geduldig, ließ den Ball laufen und kam immer wieder in gute Zonen. Was fehlte, war die letzte Konsequenz vor dem Tor – das 2:0 lag in der Luft, fiel aber nicht.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen – und bekam ihre Wendung. In der 64. Minute traf Lorenz Riegler für St. Paul zum 1:1. Hobisch ordnete es klar ein: „Der Ausgleich ist aus einer blöden Kontersituation entstanden. Das war nicht notwendig.“ In den Duellen spürte seine junge Elf die Erfahrung des Gegners. „Der Gegner war relativ erfahren besetzt, mit einigen Spielern um die 30, und in den Zweikämpfen waren wir in entscheidenden Momenten zu wenig“, erklärte der Coach. Dazu kam, was den Unterschied zwischen einem und drei Punkten machte: „Uns hat die letzte Effizienz und die körperliche Physis gefehlt.“ Diskussionen über den Unparteiischen gab es keine. „Beim Schiedsrichter will ich gar nicht anfangen. Es hat alles gepasst.“
Trotz verpasstem Sieg stand für Hobisch eines im Vordergrund: die Entwicklung seiner Talente. „Ich muss meiner jungen Mannschaft gratulieren. Wir haben 2011er- und 2010er-Spieler dabei, 15, 16 Jahre alt, die ihren Weg gehen werden.“ Für die letzten beiden Runden hat er einen klaren Plan. „Wir konzentrieren uns voll auf die Jungen: spielerische Verbesserung, schnelleres Spiel, ein, zwei Kontakte“, sagte er. „So werden wir probieren, in den letzten beiden Runden zu bestehen.“
In der Tabelle ändert das Remis wenig: Der SAK bleibt mit zehn Punkten am Ende des Feldes, St. Paul hält bei 26 Zählern. Der Punkt tut gut, das Gefühl sagt aber: Da war mehr drin – und genau daran will der SAK in den kommenden Trainingseinheiten arbeiten.