Spielberichte

„Wir wollten es mehr“ – Mörtl über Eitwegs 2:1 in St. Paul

ASC St. Paul
SV Eitweg

Abschlussrunde in der 1. Klasse Ost: Der ASC St. Paul unterliegt dem SV Eitweg mit 1:2. Eitweg legte früh vor, St. Paul antwortete, nach der Pause fiel die Entscheidung. Aus Sicht von Trainer Pascal Robert Mörtl war der Schlüssel eindeutig: „Wir wollten es mehr.“ Seine Elf zeigte die bissigere Leistung, stand kompakt und nutzte die klareren Momente besser. Für Mörtl war es zudem ein besonderes Derby – und ein gelungener Abschluss vor der Sommerpause.

Weiß-Roter Fußball auf Rasen

Foto von Marcel Strauß auf Unsplash

Eitweg erwischt den besseren Start und setzt nach der Pause den Stich

Der Einstieg ins Derby war aus Eitweger Sicht wie gemalt: Bereits in Minute zwei stellte Sebastian Hasenbichler auf 0:1. Die Gäste hatten damit sofort Rückenwind und bekamen genau das Spiel, das sie wollten. St. Paul brauchte etwas, um sich zu schütteln, kam dann aber zurück und glich in der 19. Minute durch Mirel Sinanovic zum 1:1 aus. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause, in der beide Seiten am Plan feilen mussten.

Nach dem Seitenwechsel blieb Eitweg das aktivere Team und belohnte sich in der 57. Minute: Wolfgang Gritzner traf zum 1:2 – ein Treffer, der dem Spiel ein klares Gesicht gab. St. Paul versuchte über den Kampf und viele Wege über die Außen Antworten zu finden, doch Eitweg stand sicher, ließ wenig zu und brachte den Auswärtssieg über die Zeit.

Mörtl lobt Biss, Kompaktheit und Abschlussstärke seiner Mannschaft

Pascal Robert Mörtl ordnete den Sieg mit deutlichen Worten ein. „Wir wollten es mehr“, sagte der Eitweg-Coach und führte aus: „Wir hatten mehr Durchschlagskraft und haben kompakt verteidigt.“ Genau darin sah er den Unterschied an diesem Nachmittag. „Wir waren in den Zweikämpfen präsenter als der Gegner. Die Jungs wollten dieses Derby unbedingt gewinnen.“ Auch die Effektivität hob er hervor: „Wir haben unsere Chancen genutzt und sind als Mannschaft zufrieden heimgefahren.“ Besonders emotional wurde Mörtl beim Blick auf die Kabine: „Ich habe gemerkt, sie wollten mir auch das letzte Spiel unbedingt holen und die Saison sauber abschließen.“ Sein Fazit zum Unterschied zwischen beiden Teams klang folgerichtig: „Wir waren bissiger, wir wollten gut in die Sommerpause starten – das hat heute den Unterschied gemacht.“

Gegneranalyse, Schiri-Eindruck und der Blick in die Sommerpause

In seiner Gegneranalyse blieb Mörtl sachlich. „Der Gegner hat viele lange Bälle gespielt und war über die Außen präsent“, beschrieb er die St. Pauler Herangehensweise. Dass seine Mannschaft damit gut zurechtkam, führte er auf die enge Staffelung und die klare Arbeit gegen den Ball zurück. Eine kleine Anmerkung hatte er in Richtung Unparteiischer, ohne laut zu werden: „In der ersten Halbzeit hat der Schiedsrichter sehr hart gepfiffen, in der zweiten dann weniger. Die Linie war nicht durchgängig.“

Zum Schluss wurde es persönlich. „Ich möchte der ganzen Mannschaft, dem Verein, den Fans und dem Trainerteam für die letzten zwei Jahre danken. Jetzt wünsche ich allen eine schöne Sommerpause und danach eine erfolgreiche Saison.“ Für Eitweg endete damit ein intensives Derby mit drei Punkten, klarer Botschaft – und einem guten Gefühl für die Pause.

1. Klasse Ost: St. Paul : SV Eitweg - 1:2 (1:1)

  • 57
    Wolfgang Gritzner 1:2
  • 19
    Mirel Sinanovic 1:1
  • 2
    Sebastian Hasenbichler 0:1