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„Das 3:1 war der entscheidende Moment“ – SV Eitweg startet mit 4:1 in die Saison

SV Eitweg
SV Ruden

Zum Auftakt der 1. Klasse Ost hat SV Eitweg gegen SV Union Raiba Ruden mit 4:1 gewonnen und sich damit den erhofften ersten Heimsieg gesichert. Trainer Markus Pöcheim sprach nach dem Schlusspfiff von einer über weite Strecken klaren Angelegenheit und machte vor allem das 3:1 nach der Pause als jenen Treffer aus, der dem Spiel endgültig die Richtung gab.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Frühe Führung und ein kleiner Dämpfer vor der Pause

Der Start in die neue Meisterschaft lief für den SV Eitweg so, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte. Christopher Rene Mattl brachte die Hausherren in der 22. Minute mit 1:0 in Führung, nur neun Minuten später legte Thomas Heine das 2:0 nach. Damit hatte sich der SV Eitweg früh eine gute Ausgangslage erarbeitet und genau das unterstrich Markus Pöcheim nach dem Spiel auch in seiner Analyse. „Wir haben das Spiel über 90 Minuten klar dominiert. Das 2:1 haben wir leider nach einem Standard bekommen, aber der Sieg war nie gefährdet“, sagte der Trainer. Fabian Klaus Anetitsch verkürzte in der 35. Minute für den SV Union Raiba Ruden auf 2:1. So ging es mit einem engeren Spielstand in die Pause, obwohl der SV Eitweg nach Einschätzung seines Trainers bis dorthin schon die aktivere und bessere Mannschaft war.

Das 3:1 als Knackpunkt

Nach dem Seitenwechsel blieb der SV Eitweg am Drücker und schaffte dann genau jenen Treffer, den Markus Pöcheim als Schlüsselmoment hervorhob. „Der entscheidende Moment war das 3:1 in der zweiten Halbzeit“, sagte der Trainer, der damit die Phase ansprach, in der seine Mannschaft den Vorsprung wieder auf zwei Tore stellte. In der 62. Minute traf Raphael Fritzl zum 3:1, und auch zur Entstehung dieses Treffers lieferte Markus Pöcheim eine klare Einordnung: „Wir haben das 3:1 über die Seite herausgespielt. Nach einem Pass in den Strafraum haben wir getroffen.“ Dazu nannte der Trainer auch die Beteiligten: „Thomas Heine hat vorgelegt, Raphael Fritzl hat das 3:1 erzielt.“ Dass dieses Tor nach mehreren ausgelassenen Möglichkeiten fiel, passte für Markus Pöcheim ins Gesamtbild. „Wir haben uns viele Möglichkeiten erspielt und einige Chancen liegen lassen. Insgesamt geht die Höhe des Ergebnisses in Ordnung“, sagte er.

Vieles schon gut, im Umschalten noch Luft nach oben

Interessant war nach dem Auftaktsieg vor allem, wie Markus Pöcheim die Leistung seiner Mannschaft einordnete. Der Trainer beließ es nicht beim Blick auf das Ergebnis, sondern sprach auch an, was ihm im eigenen Spiel bereits gefallen hat und was noch besser werden soll. „Besonders gut haben die Abläufe funktioniert“, sagte er zunächst und stellte damit einen Punkt heraus, der ihm im Verlauf der 90 Minuten wichtig war. Gleichzeitig schob er aber sofort nach, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. „Im Umschalten haben wir noch Luft nach oben, und wir müssen uns als Mannschaft erst finden in den Abläufen“, erklärte Markus Pöcheim. Das klingt nach einem Trainer, der trotz eines klaren 4:1 sehr genau hinschaut. Auch den Gegner ordnete er sachlich ein: „Der Gegner war gut auf uns eingestellt und hat versucht, in die Spitze zu spielen.“ Die Schiedsrichterleistung bewertete Markus Pöcheim knapp, aber eindeutig mit den Worten: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung.“

Gelungener Auftakt mit klarem Sieg

Spätestens mit dem 4:1 durch Lukas Sand in der 74. Minute war die Partie dann auch auf der Anzeigetafel klar entschieden. Für den SV Eitweg stand damit ein Auftakt, der nicht nur wegen der vier Tore wichtig war, sondern auch wegen des gelungenen Starts. „Wir wollten unbedingt den ersten Heimsieg und gut in die Saison starten“, sagte Markus Pöcheim, und genau das ist seiner Mannschaft gelungen. Aus Trainersicht war es ein Spiel, in dem vieles schon stimmte, ohne dass deshalb alles perfekt gewesen wäre. Gerade diese Mischung aus Zufriedenheit und klarer Analyse machte seine Aussagen nach dem Schlusspfiff interessant. Ganz am Ende fand Markus Pöcheim dann noch einen Satz, der seinen Gesamteindruck passend abrundete: „Ein Pauschallob an die gesamte Mannschaft.“ Nach einem 4:1 zum Start dürfte es im Lager des SV Eitweg kaum bessere Worte für diesen Abend geben.

1. Klasse Ost: SV Eitweg : SV Ruden - 4:1 (2:1)

  • 74
    Lukas Sand 4:1
  • 62
    Raphael Fritzl 3:1
  • 35
    Fabian Klaus Anetitsch 2:1
  • 31
    Thomas Heine 2:0
  • 22
    Christopher Rene Mattl 1:0