Spielberichte

„Wir haben ganz kurz den Spielfluss verloren“ – ASKÖ Gurnitz rettet gegen SV ASKÖ Sittersdorf noch das 3:3

ASKÖ Gurnitz
SV Sittersdorf

In der 1. Klasse Ost hat ASKÖ Gurnitz in Runde zwei gegen den SV ASKÖ Sittersdorf ein 3:3 geholt. Nach einer starken ersten Hälfte und einer 2:1-Pausenführung verlor die Mannschaft von Karl Sommerauer direkt nach dem Seitenwechsel den Faden, geriet noch 2:3 in Rückstand und rettete sich erst in der Nachspielzeit zu einem Remis, das der Trainer am Ende als gerecht einstufte.

Tormann beim Abstoß

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Gurnitz legte vor und hatte bis zur Pause vieles im Griff

Sommerauer sprach nach der Partie von „wieder einmal dem erwarteten schweren Heimspiel“, obwohl seine Mannschaft laut Trainer „klar spielbestimmend“ war. Bereits in der 6. Minute brachte Christopher Pöckl ASKÖ Gurnitz mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor blieb für den Trainer ein ganz wichtiger Moment. „Ganz prägend war natürlich das 1:0 durch einen hervorragenden Freistoß“, sagte er nach dem Spiel. Auf das 1:1 durch Daniel Lorenzo Ilgovc in der 19. Minute fand ASKÖ Gurnitz aber noch vor der Pause die richtige Antwort, als Markus Druml in der 42. Minute das 2:1 erzielte. Entsprechend fiel Sommerauers Zwischenbilanz zur ersten Hälfte sehr positiv aus: „In der ersten Halbzeit war ich von der Mannschaft sehr überzeugt und sehr zufrieden. Spielerisch war das wirklich eine Topleistung.“

Nach dem Seitenwechsel drehte SV ASKÖ Sittersdorf die Partie

Genau diese Linie konnte ASKÖ Gurnitz nach dem Seitenwechsel allerdings nicht halten. Schon kurz nach Wiederbeginn glich Johannes Schiffer in der 49. Minute zum 2:2 aus, wenig später drehte Carlos David Marte Soli die Partie mit dem Treffer zum 2:3 aus Sicht der Gäste. Sommerauer sah darin die schwächste Phase seiner Mannschaft sehr klar. „Anfang der zweiten Halbzeit hatten wir einen kleinen Durchhänger“, sagte der Trainer, und noch deutlicher wurde er mit dem Satz: „Wir haben ganz kurz den Spielfluss verloren.“ Gerade dieser Abschnitt erklärte für ihn auch, warum das Spiel trotz der starken ersten Hälfte nicht mit drei Punkten endete. Dass SV ASKÖ Sittersdorf aus einem 1:2 noch ein 3:2 machte, passte für ihn auch zur Qualität des Gegners, den er als spielstark und unangenehm einschätzte.

Jernej trifft in der Nachspielzeit, Sommerauer kann mit dem Punkt leben

Dennoch gab sich ASKÖ Gurnitz nicht geschlagen. Sommerauer verwies ausdrücklich auf die Schlussphase und sprach von einem verdienten Punkt, weil seine Mannschaft in den letzten 15 bis 20 Minuten wieder dagegenhielt. In der vierten Minute der Nachspielzeit fiel dann tatsächlich noch das 3:3, als Tobias Franz Jernej den Ausgleich erzielte und den Heimischen damit doch noch einen Zähler sicherte. Auch diese Szene hob der Trainer besonders hervor: „Das 3:3 in der letzten Aktion war natürlich erwähnenswert.“ Nach seiner Schilderung ging dem Treffer eine starke Flanke von Christopher Pöckl voraus. Den Gegner beschrieb Sommerauer als „spielstarke Mannschaft, kämpferisch gut“ und zugleich als sehr konterstark. Deshalb konnte er mit dem Remis am Ende leben: „Ein Unentschieden ist absolut gerechtfertigt.“ Auch die Spielleitung bewertete er im Großen und Ganzen als in Ordnung. Für ASKÖ Gurnitz war es damit in Runde zwei der erste Punkt der noch jungen Saison.

1. Klasse Ost: Gurnitz : Sittersdorf - 3:3 (2:1)

  • 94
    Tobias Franz Jernej 3:3
  • 61
    Carlos David Marte Soli 2:3
  • 49
    Johannes Schiffer 2:2
  • 42
    Markus Druml 2:1
  • 19
    Daniel Lorenzo Ilgovc 1:1
  • 6
    Christopher Pöckl 1:0