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„Entscheidend war, dass wir das 2:1 über neunzig Minuten gehalten haben“ – Eitweg nimmt drei Punkte mit

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ATUS Feistritz/R.
SV Eitweg

In der 1. Klasse Ost hat sich ATUS Feistritz/R. am Samstag gegen SV Eitweg mit 1:2 geschlagen geben müssen. Die Gäste legten mit dem Tor von Alexander Koppi nach einer Minute los, mussten kurz vor der Pause zwar den Ausgleich hinnehmen, antworteten aber noch vor dem Seitenwechsel durch Raphael Fritzl. Trainer Markus Pöcheim sah keinen einzelnen Knackpunkt: „Entscheidend war, dass wir das 2:1 über neunzig Minuten gehalten haben.“

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Blitzstart und eine starke erste Hälfte der Gäste

Für Eitweg begann die Partie genau so, wie es sich ein Auswärtsteam wünscht. Schon in der ersten Minute stand die Führung, und Pöcheim hob vor allem die Entstehung dieses Tores hervor. „Das 1:0 war eine super Seitenverlagerung auf Alexander Koppi. Er hat den Ball stark nach innen mitgenommen, den Verteidiger aussteigen lassen und mit links ins lange Eck abgeschlossen“, schilderte der Trainer. Nach diesem Auftakt hatten die Gäste laut ihrem Coach zunächst eine Druckphase und waren gut im Spiel. Erst danach kam Feistritz besser hinein. Ganz weg war Eitweg aber nicht, im Gegenteil: Die letzten zehn Minuten vor der Pause sah Pöcheim wieder klar seine Mannschaft vorne, die auf das zweite Tor drückte und in dieser Phase aus seiner Sicht den Ton angab.

Vor der Pause schlägt Eitweg noch einmal zurück

Die Schlussphase der ersten Hälfte brachte dann beinahe den gesamten Ertrag dieses Nachmittags. Zuerst fiel in der 45. Minute durch David Rottmann der Ausgleich für Feistritz, den Pöcheim auf einen aus seiner Sicht fragwürdigen Elfmeter zurückführte. Noch wichtiger aus Sicht der Gäste war deshalb die Antwort in der Nachspielzeit. Raphael Fritzl stellte auf 2:1, und genau dieses Tor nahm Eitweg mit in die Kabine. „Das 2:1 von uns war ein Elfmeter vor der Halbzeit, welcher sehr wichtig war, dass wir mit 2:1 in die Halbzeitpause gegangen sind“, sagte Pöcheim. Für ihn war das kein bloßer Zwischenstand, sondern die Grundlage dafür, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel etwas zu verteidigen hatte.

Nach dem Seitenwechsel stand das Halten der Führung im Mittelpunkt

Gerade diese Sicht auf die Partie ist bezeichnend. Pöcheim sagte nicht, dass ein einzelner Moment den Ausschlag gegeben habe, sondern dass seine Mannschaft das 2:1 „über neunzig Minuten gehalten“ habe. Damit war der Schwerpunkt nach der Pause klar gesetzt. Eitweg musste das Ergebnis verteidigen, Feistritz versuchte nach Aussage des Trainers „über neunzig Minuten die Situationen spielerisch zu lösen“ und kämpfte „bis zur letzten Minute“. Vieles drehte sich damit um Stabilität und Konsequenz. Besonders zufrieden war Pöcheim mit dem Defensivverhalten seiner Viererkette. „Das Defensivverhalten in der Viererkette hat besonders gut funktioniert“, sagte er. Diese Aussage passt zu einer zweiten Hälfte, in der aus seiner Sicht vor allem zählte, die knappe Führung nicht mehr aus der Hand zu geben.

Hinten stabil, vorne noch nicht konsequent genug

Genau dort sieht der Eitweger Trainer auch den Bereich, in dem noch Luft nach oben bleibt. „In der Chancenauswertung müssen wir besser werden, damit wir das Spiel früher entscheiden“, sagte Pöcheim. Dass seine Mannschaft am Ende trotzdem mit allen drei Punkten heimfuhr, erklärte er vor allem mit der Entschlossenheit seiner Elf. „Der Unterschied lag darin, dass wir den Sieg über mehr als neunzig Minuten mehr wollten als Feistritz“, so seine Einschätzung. Diskussionsstoff gab es aus seiner Sicht bei drei Elfmetersituationen. „Ich weiß nicht, ob jeder davon ein Elfmeter war“, meinte der Trainer, stellte aber zugleich fest, dass der Strafstoß zum 2:1 für seine Mannschaft enorm wichtig gewesen sei. Mit dem Auswärtssieg hält Eitweg nach acht Runden bei 16 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe.

1. Klasse Ost: Feistritz : SV Eitweg - 1:2 (1:2)

  • 47
    Raphael Fritzl 1:2
  • 45
    David Rottmann 1:1
  • 1
    Alexander Koppi 0:1