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„Mit dem 2:0 war das Spiel beendet“ – Sittersdorf bleibt in St. Paul ohne Punkte

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ASC St. Paul
SV Sittersdorf

In der 1. Klasse Ost setzte sich ASC St. Paul am Sonntag gegen SV ASKÖ Sittersdorf mit 2:0 durch. Für Sittersdorf-Trainer Bernhard Erich Starz lag der Unterschied weniger in einer klaren spielerischen Überlegenheit des Gegners, sondern in zwei Gegentreffern und der fehlenden Durchschlagskraft seiner Mannschaft. „Mit dem 2:0 war das Spiel beendet“, sagte Starz nach einer Partie, die aus seiner Sicht lange offen war.

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Früher Rückstand als Nackenschlag

Für Sittersdorf nahm die Partie in der ersten Halbzeit eine Richtung, die der Trainer später sehr nüchtern einordnete. Starz sprach von einem Elfmeter, den er selbst als berechtigt bezeichnete und der „sicher ein Nackenschlag“ für seine Mannschaft gewesen sei. In dieser Phase gerieten die Gäste auch auf die Verliererstraße, weil St. Paul in der 18. Minute durch Aljosa Gluhovic das 1:0 machte. Zur Pause stand es damit 1:0 für die Gastgeber. Gerade dieser Zwischenstand war aus Sicht von Sittersdorf unangenehm, weil die Mannschaft zwar nicht früh auseinanderfiel, aber auch nicht in jene Situationen kam, in denen sie dem Gegner wirklich dauerhaft Paroli bieten konnte.

Bis zum zweiten Treffer blieb das Spiel offen

Dass Starz die Niederlage nicht als klare Angelegenheit über die gesamte Spielzeit verstand, machte er in seiner Analyse deutlich. „Bis dahin war es ziemlich offen“, sagte er mit Blick auf den Zeitpunkt vor dem zweiten Gegentor. Gleichzeitig verhehlte er nicht, dass St. Paul die besseren Möglichkeiten hatte. „St. Paul hatte zwar mehr Torchancen, aber vom Spielerischen her waren sie uns nicht überlegen“, erklärte der Sittersdorf-Trainer. Genau deshalb blieb bei ihm der Eindruck hängen, dass seine Mannschaft im Spiel war, ohne daraus genug zu machen. „Wenn wir das 1:1 machen, ist das Spiel offen“, sagte Starz. Dazu kam es aber nicht. Stattdessen erhöhte Medin Mehmedovic in der 74. Minute auf 2:0, und mit diesem Treffer war die Partie aus Sicht der Gäste entschieden. Am Ende sprach Starz deshalb auch von einem verdienten Sieg der Gastgeber.

Vorne fehlt derzeit die nötige Wucht

Am klarsten wurde der Sittersdorf-Trainer bei der Beschreibung des eigenen Problems. „Wir spielen derzeit einen braven Fußball, aber wir sind nicht so zwingend, dass wir Spiele gewinnen können“, sagte Starz. Damit brachte er die Lage seiner Mannschaft nach dieser Niederlage auf den Punkt. Sein Team investiert, kommt aber im entscheidenden Bereich nicht auf die nötige Konsequenz. Dazu passte auch seine Einschätzung, dass der Gegner aus wenigen Chancen Tore machte, während Sittersdorf selbst nicht in der Lage war, genug Druck für Punkte aufzubauen. Über die Qualität von St. Paul sprach Starz ebenfalls offen. Er sah „sehr gute Legionäre“ und „gute kämpferische Einheimische“ und meinte, dass genau diese Mischung das Spiel entschieden habe. Diskussionen über den Unparteiischen wollte er dagegen gar nicht erst aufkommen lassen. „Der Schiedsrichter war in Ordnung. Alles hat gepasst. Es waren keine strittigen Situationen dabei, die das Spiel beeinflusst hätten“, sagte Starz. Für Sittersdorf bleibt nach acht Runden und sieben Punkten damit vor allem eine Aufgabe: Aus einem ordentlichen Auftritt muss in den nächsten Spielen deutlich mehr Ertrag werden.

1. Klasse Ost: St. Paul : Sittersdorf - 2:0 (1:0)

  • 74
    Medin Mehmedovic 2:0
  • 18
    Aljosa Gluhovic 1:0