In der 1. Klasse Ost hat sich Magdalensberg am Sonntag ASK Klagenfurt mit 1:2 geschlagen geben müssen. Aus Sicht von Obmann Edin Cikaric war nicht nur das Ergebnis wichtig, sondern vor allem die Entwicklung seiner Mannschaft: mehr Zufriedenheit im Training, mehr Zusammenhalt und mehr Bereitschaft, gemeinsam zu kämpfen. Der Sieg passte für ihn deshalb ins Bild.

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Der Spielverlauf ließ sich am Ende an den Toren ablesen. Bis zur 39. Minute blieb die Partie ohne Treffer, dann brachte Patrick Schweizer die Gäste mit 1:0 in Führung. Damit nahm der ASK einen knappen, aber wichtigen Vorsprung mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel folgte in der 62. Minute das 2:0 durch Said Djulic, womit Klagenfurt den Abstand ausbauen konnte. Erledigt war die Sache damit aber noch nicht, denn Magdalensberg kam nur fünf Minuten später durch Julian Rico Glantschnig auf 1:2 heran. Aus einem möglichen ruhigen Finish wurde dadurch wieder eine enge Schlussphase, in der die Gäste ihren Vorsprung behaupten mussten. Dass ihnen das gelang, machte diesen Auswärtssieg aus Klagenfurter Sicht umso wertvoller.
Edin Cikaric sprach nach dem Spiel nicht zuerst über einzelne Spieler oder nur über die Tore, sondern über die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. „Man hat gesehen, dass sich bei unserer Mannschaft etwas geändert hat. Wir sind mit dem Training und mit dem Ganzen mehr zufrieden und haben wieder mehr Interesse am Fußball bekommen“, sagte der Obmann. Für ihn war dieses 2:1 also nicht bloß ein knappes Ergebnis, sondern auch ein Zeichen dafür, dass sich intern etwas in die richtige Richtung bewegt. Besonders wichtig war ihm dabei, dass die Mannschaft geschlossen auftritt. „Der Zusammenhalt und dass wir jetzt wirklich alle stark kämpfen wollen, das war heute wichtig. Wir wollen uns stark verteidigen und mit unserem Verein etwas erreichen“, sagte Cikaric. Gerade zu einem Auswärtssieg, bei dem man nach dem Anschlusstreffer noch einmal gefordert ist, passt diese Erklärung gut: Der ASK hat sich den Vorsprung erarbeitet und ihn am Ende gemeinsam über die Zeit gebracht.
Bei aller Freude über die drei Punkte verlor Cikaric auch den Gegner nicht aus dem Blick. Über Magdalensberg sagte er kurz und klar: „Die haben stark gekämpft.“ Das deckt sich auch mit dem Verlauf nach dem 1:2, als die Partie aus Sicht der Gäste noch einmal offen blieb. Einen Punkt sprach der Klagenfurter Obmann dennoch an, der ihn während des Spiels beschäftigt hatte. Aus seiner Sicht hätte der Schiedsrichter kurz vor der Pause anders entscheiden können: „In der 45. Minute sind wir mehr nach vorwärtsgegangen. Eigentlich sollte man das ausspielen lassen und dann erst zur Pause pfeifen.“ Das habe beim ASK für Ärger gesorgt, auch wenn es am Ende nichts mehr am Ergebnis änderte. Entscheidend blieb für Cikaric ohnehin der Sieg selbst. Auf die Frage nach dem wichtigsten Moment antwortete er mit einem Lachen: „Eigentlich, dass wir gewonnen haben.“ Genau dieses Gefühl nimmt Klagenfurt nun mit: ein enger Auswärtserfolg, zwei Tore zum richtigen Zeitpunkt und die Bestätigung, dass Einsatz und Zusammenhalt derzeit in die richtige Richtung gehen.