Derby-Rückkehr aus der Winterpause in der 1. Klasse West: Zwischen FC Lurnfeld und FC Mölltal Obervellach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – so beschreibt es Trainer Bernhard Marktl. „Es war ein offenes erstes Spiel nach der Winterpause, ein Derby, in dem beide Vereine noch nicht richtig Fuß gefasst haben und noch nicht alles funktioniert hat.“ Marktl spricht von zwei Gesichtern seiner Mannschaft: viel Kontrolle und Struktur vor der Pause, Brüche im Ablauf danach. Am Ende stand ein 1:1 – ein Ergebnis, das sich angesichts der Chancen auf beiden Seiten folgerichtig anfühlt.

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Die 1. Halbzeit lief weitgehend nach Plan. „In der 1. Halbzeit waren wir im Ballbesitz sehr gut und hatten deutlich mehr Ballbesitz als der Gegner“, hält Marktl fest. Passend dazu das Zwischenresultat: Lurnfeld führte zur Pause 1:0. In der 34. Minute traf Ilay Morgenstern zur verdienten Führung.
Taktisch und technisch präsentierte sich der FC Lurnfeld souverän, setzte den Matchplan konsequent um und kontrollierte das Derbytempo über sauberen Ballbesitz.
Nach dem Seitenwechsel kippte das Bild. „In der 1. Halbzeit haben wir den Matchplan und die Voraussetzungen umgesetzt, in der 2. Halbzeit leider nicht.“ Standards boten keine Abkürzung zum Erfolg: „Die Standards waren eher unauffällig.“ Der Gegner kam besser ins Spiel – in der 66. Minute stellte Pierrick Maier auf 1:1. Beide Teams fanden noch gute Möglichkeiten, doch keiner brachte die Partie endgültig auf seine Seite. „Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden in Ordnung“, so Marktl.
Inhaltlich sieht der Trainer keinen Grund, das Setup zu ändern – es geht um Konstanz über die volle Distanz. „Das Training bleibt gleich, aber mein Fokus wird sein, dass wir die Leistung der ersten 45 Minuten über 90 Minuten zeigen.“
Die Marschroute ist klar: an die kontrollierte, technisch-taktisch saubere Vorstellung der ersten Hälfte anknüpfen, Abläufe stabil durchziehen – und die Derby-Schärfe künftig über 90 Minuten tragen.