Aus Sicht von Siegfried Mödritscher entwickelte sich in Lurnfeld ein völlig offenes Duell, geprägt von wechselnden Phasen und starkem, drehendem Wind. Im Aufeinandertreffen zwischen FC Lurnfeld und ESV Admira Villach in der 1. Klasse West blieb es zur Pause beim 0:0: Zunächst hatte Lurnfeld etwas mehr vom Spiel, später glich sich alles aus. Der Sportliche Leiter der Gäste hob Ruhe, Geschlossenheit und eine Mannschaft hervor, die nach der Winterpause sichtbar zusammenrückt.

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„Ganz zu Beginn des Spiels hat Admira in der vierten Minute eine Riesenchance gehabt und gleich danach hatte Lurnfeld eine Großchance, die sie ebenfalls nicht verwerten konnten. In Summe war es über die neunzig Minuten komplett ausgeglichen.“ Sein Gesamtfazit unterstreicht dieses Bild: „Das Spiel war sehr ausgeglichen – ich würde sagen fünfzig fünfzig –, wobei Lurnfeld in den ersten fünfundzwanzig bis dreißig Minuten etwas mehr vom Spiel hatte.“ Die Entscheidung fiel spät: In der 86. Minute traf Jano Kabon zum 1:0, ein Traumschuss von 25 Metern fand den Weg ins Glück. Fünf Minuten später sah Patrick Pacher vom FC Lurnfeld die Gelb-Rote Karte. Nach 92 Minuten endete das Spiel mit 1:0 für ESV Admira Villach.
Der starke, drehende Wind prägte die Anfangsphase, ohne das Gefüge der Gäste nachhaltig zu stören. Mödritscher betonte, dass seine Mannschaft trotz der anfangs unruhigen Minuten konzentriert blieb und so den Rhythmus fand. Auch das Duellverhalten ordnete er als völlig ebenbürtig ein. Sein Grundtenor zum Spiel: „Sehr ausgeglichen über die gesamten neunzig Minuten, Lurnfeld hat die ersten dreißig Minuten etwas dominiert, aber keine zwingenden Abschlüsse herausgespielt.“
Im Detail hob Mödritscher bei Admira die Nummer 14, Fabian Pinter, sowie Julian Fuhrmann in der Verteidigung hervor; beim Gegner stach aus seiner Sicht vorne die Nummer 9 hervor. Für die kommenden Wochen überwiegt sein positiver Eindruck vom Kollektiv: „Besonders positiv ist nach der Winterpause die Geschlossenheit der Mannschaft, die sehr homogen am Spielfeld agiert. Jeder kämpft für jeden – das wollen wir in die nächsten Spiele mitnehmen. Unser Ziel ist es, von Spiel zu Spiel zu denken und jede Partie so anzugehen, dass wir sie gewinnen wollen.“ Zum Abschluss richtete er den Blick über das Sportliche hinaus: „Wir wünschen allen Fans beider Lager frohe Ostern und noch ein paar erholsame Tage.“