Spielberichte

Thomas Warmuth (Trainer SV Egg): „Die Tore von Sebastian Fritz waren einzigartig“

SV Egg
SV Tristach

In der 1. Klasse West setzte sich der SV Egg gegen den SV Tristach mit 2:0 durch. Matchwinner war Sebastian Fritz mit Treffern in der 36. Minute und tief in der Nachspielzeit. Trainer Thomas Warmuth sprach von einem schweren Nachmittag in großer Hitze: Egg hatte früh gute Chancen, belohnte sich aber zunächst nicht. „Wir sind hinten recht gut gestanden und haben das Spiel unter Kontrolle gehabt“, betonte er. Am Ende stand ein souveräner Heimsieg – begleitet von einem ausdrücklichen Lob des Trainers für das gesamte Schiedsrichterteam.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

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Frühe Chancen, dann erlöst Fritz – und legt spät nach

Egg erwischte den wacheren Start, kam laut Thomas Warmuth rasch zu aussichtsreichen Möglichkeiten, ließ diese aber zunächst liegen. „Am Anfang hatten wir gute Torchancen, aber leider kein Tor gemacht“, schilderte der Coach. In Minute 36 war der Bann gebrochen: Sebastian Fritz stellte auf 1:0. Warmuth ordnete den Führungstreffer als Standard ein und sagte: „Das war ein super Freistoß.“ Mit dem knappen Vorsprung ging es auch in die Pause. Nach Wiederbeginn blieb Egg geduldig und defensiv sauber, während Tristach wenig Räume fand. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit: Wieder war es Fritz, der auf 2:0 stellte (90.+3). „Ein Solo von unserem Sechzehner bis in die gegnerische Hälfte, und dann hat er zum 2:0 eingeschossen“, beschrieb Warmuth den späten Schlusspunkt.

Hitze, Kontrolle und viel Stabilität hinten

Der Trainer zeichnete ein klares Bild dieser 90 Minuten: „Es war ein richtig schweres Spiel, vor allem nach der sehr guten Leistung in Gitschtal.“ Die „gewaltige Hitze“ habe Körner gekostet, dennoch blieb seine Mannschaft diszipliniert. „Wir sind hinten recht gut gestanden, haben wenig zugelassen und das Spiel schon unter Kontrolle gehabt, aber es war ein schwieriges Spiel“, fasste Warmuth zusammen. Seine Einschätzung zum Spielgefühl war eindeutig: „Dass das Spiel auf unserer Seite war, haben wir schon gespürt.“ Hervor hob er aber nicht nur Effizienz und Ordnung, sondern auch die Leitung am Feld: „Die Schiedsrichter waren wieder perfekt. Linienrichter und Schiedsrichter waren wieder perfekt. Ein großes Lob.“ In Summe passte die Mischung aus Geduld, klaren Momenten im Abschluss und verlässlicher Arbeit gegen den Ball.

Fritz als Matchwinner – und ein nüchterner Ausblick

Mit dem Doppelpack von Sebastian Fritz hat Egg die Pflicht im eigenen Stadion erfüllt und bleibt in der oberen Tabellenregion voll im Rennen. Laut Tabelle hält der SV Egg bei 44 Punkten und rangiert auf Platz zwei, während Tristach mit 22 Zählern auf Rang zehn liegt. Viel Anlass zum Überschwang sieht Warmuth dennoch nicht. „Momentan ist alles eigentlich sehr gut, aber natürlich: Man muss von Spiel zu Spiel denken und jede Woche performen“, erklärte der Trainer. Es ist genau diese Haltung, die der Mannschaft gutsteht: nüchtern bleiben, konzentriert arbeiten, Woche für Woche liefern. Gegen Tristach gelang das dank zweier starker Momente von Fritz, einer soliden Defensivleistung und der Ruhe, auch in der Hitze nicht die Linie zu verlieren – ein insgesamt souveräner Auftritt.

1. Klasse West: SV Egg : Tristach - 2:0 (1:0)

  • 93
    Sebastian Fritz 2:0
  • 36
    Sebastian Fritz 1:0