Spielberichte

Siegfried Mödritscher (Sportlicher Leiter ESV Admira Villach): „Wir waren klar überlegen“

Admira Villach
SV Baldramsdorf

Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse West: Der ESV Admira Villach setzt sich gegen den SV "Malerei Delic GmbH" Baldramsdorf mit 5:1 durch. Nach frühem Rückstand drehten die Villacher das Spiel noch vor der Pause und legten nach dem Seitenwechsel eiskalt nach. Sportchef Siegfried Mödritscher sprach von einem „hochverdienten Erfolg“ und einem Auftritt, der „über neunzig Minuten ein klares Bild“ abgab. Seine Mannschaft blieb ruhig, nutzte die Chancen konsequent – und machte aus einem schwierigen Start einen überzeugenden Dreier.

Fußball hängt im grünen Tornetz

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Vom Schock zum Doppelschlag: Admira dreht das Spiel noch vor der Pause

Die Partie begann mit einer kalten Dusche für die Hausherren. Nach 25 Minuten nutzte Nicolas Andres Binter einen Fehlpass und stellte für Baldramsdorf auf 0:1. Dass der Ballverlust auf den erst 16-jährigen Debütkeeper David Brandauer zurückging, verschwieg Sportchef Siegfried Mödritscher nicht – ordnete ihn aber ein: „Obwohl wir 0:1 in Rückstand geraten sind, haben wir ruhig weitergespielt.“ Die Antwort folgte mit Wucht: In Minute 33 traf Daniel Brandauer per Kopf zum 1:1, sechs Minuten später staubte Lukas Nico Gössl im Strafraum zum 2:1 ab (39.). „Der Doppelschlag vor der Pause war der Dosenöffner für das, was in der zweiten Hälfte folgte“, erklärte Mödritscher. Zur Halbzeit stand ein 2:1, das den Verlauf bereits gut abbildete – Admira hatte mehr vom Spiel, blieb am Drücker und ließ hinten kaum etwas zu.

Nach dem Seitenwechsel eiskalt: Hamzi, Fellner und Egger machen alles klar

Kaum war wieder angepfiffen, legte Admira nach. Eine sehenswerte Aktion über rechts – Fabian Pinter trug den Angriff vor – landete punktgenau in der Mitte, wo Omar Hamzi in der 46. Minute zum 3:1 vollendete. Baldramsdorf fand auch danach kaum Entlastung, die Gastgeber kontrollierten Tempo und Zweikämpfe. Rund eine Stunde war gespielt, da erhöhte Michael Fellner nach einer Standardsituation auf 4:1 (61.). Den Schlusspunkt setzte Florian Philipp Egger in der 68. Minute – laut Mödritscher sogar „mit seinem ersten Ballkontakt“. Der Sportchef brachte es auf den Punkt: „Wir haben unsere Chancen eiskalt ausgenutzt. Baldramsdorf hatte eigentlich keine hundertprozentigen Möglichkeiten, das eine Tor war wohl ihre einzige richtige Chance.“ Am Ende stand ein 5:1, das den Kräftevergleich treffend wiedergab.

Junges Torhüter-Duo, wache Defensive – und ein souveräner Unparteiischer

Ein Thema des Abends war die besondere Torhüter-Situation bei Admira. „Unser Standardtormann war nicht da. Deshalb stand der Sechzehnjährige David Brandauer im Tor, und auch unser Ersatztormann ist erst fünfzehn“, erklärte Mödritscher. Die Konsequenz auf dem Platz: „Die Defensive hat wesentlich mehr aufgepasst, weniger Rückpässe gespielt – und sehr wenig zugelassen.“ Auch den Gegner ordnete er fair ein: „Baldramsdorf ist wohl ersatzgeschwächt angereist, hat versucht zu spielen, aber an diesem Tag ist ihnen wenig gelungen.“ Lob gab es für den Unparteiischen: „Es hat keine großen Aufreger gegeben. Der Schiedsrichter hat souverän geleitet.“ Unterm Strich bleibt für Admira der Eindruck eines runden Auftritts – und ein klarer Vorsatz von Mödritscher: „So wollen wir weitermachen und daran anknüpfen.“

1. Klasse West: Admira Villach : Baldramsdorf - 5:1 (2:1)

  • 68
    Florian Philipp Egger 5:1
  • 61
    Michael Fellner 4:1
  • 46
    Omar Hamzi 3:1
  • 39
    Lukas Nico Gössl 2:1
  • 33
    Daniel Brandauer 1:1
  • 25
    Nicolas Andres Binter 0:1