Die 1. Klasse West sah am Samstag einen überzeugenden Auftritt: Die SG Gitschtal gewann bei SV Gregoritsch Penk/Reißeck mit 4:0. Ein Blitzstart durch Maximilian Christian Holz, konsequentes Umschalten und weitere Treffer von Philipp Werner Kofler, erneut Holz sowie Lukas Steinwender stellten früh die Richtung. Co-Trainer Heimo Neuhold sprach von einem befreiten Team nach dem fixierten Aufstieg – und von einem Auftritt, an dem es „wenig zu diskutieren“ gab.

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Gitschtal erwischte in Penk den Traumstart: Nach nur drei Minuten stellte Maximilian Christian Holz auf 0:1, die Gäste hatten fortan mehr vom Spiel und ließen „eigentlich nie eine Gefahr aufkommen“, wie Co-Trainer Heimo Neuhold betonte. Auch wenn seine Elf „für unsere Verhältnisse mit vielen hohen Bällen agiert hat“, passte die Balance: Aus dem sauberen Umschalten fiel in Minute 38 das 0:2 durch Philipp Werner Kofler, mit diesem Polster ging es in die Pause. Nach dem Wechsel blieb Gitschtal am Drücker. Holz erhöhte in der 56. Minute auf 0:3, Lukas Steinwender stellte in der 68. Minute den 0:4-Endstand her. „Es hätte durchaus auch höher ausgehen können. Der Penk-Tormann hat zwei-, dreimal in extremis sehr stark entschärft“, sagte Neuhold, der den Auftritt als souverän einordnete.
Den Schlüssel legte Gitschtal aus Sicht des Co-Trainers schon vor zwei Wochen. „Der entscheidende Moment lag in Tristach, als wir den Aufstieg fixiert haben. Seitdem spielen wir befreiter“, erklärte Neuhold. Die Wochen davor hatten Kraft gekostet: „Gegen Egg und vor allem gegen Admira hat man die Last gemerkt, unbedingt den Aufstieg und den Meister fixieren zu müssen.“ Diese Blockade sei weg, die Köpfe frei. „Seit der Aufstieg fixiert ist, sind wir wieder im alten Modus und haben uns in der Vorwoche und heute gegen starke Gegner souverän präsentiert.“ Dass am Samstag alles stimmte, zeigte sich für ihn auch abseits der Tore: Gitschtal kontrollierte das Tempo, setzte die Umschaltmomente mit Nachdruck und ließ hinten wenig zu. „Die Penker haben uns nach dem Spiel zum Aufstieg und zum heute fixierten Meistertitel gratuliert“, hielt Neuhold fest.
Neuhold strich besonders die Breite der Leistung heraus: „Die gesamte Mannschaft hat abgerufen, was sie kann. Auf jeder Position. Niemand ist abgefallen.“ Das Rezept war simpel und effektiv: hohe Bälle, die vorne behauptet wurden, schnelle Wege ins letzte Drittel und eine Chancenverwertung, die dem Ergebnis gerecht wurde. „Hinten dicht gehalten und vorne die meisten Möglichkeiten genutzt“, fasste er zusammen. Lob hatte er auch für den Gegner übrig: „Penk ist wie üblich kampfstark und sehr fair aufgetreten. Wir haben sie aber von Beginn an in Schach gehalten.“ Zur Leitung des Unparteiischen sagte er: „Sehr in Ordnung, da gibt’s wenig zu reden.“
Während im Gitschtal, im Gasthof Brunnwirt, gefeiert wird, richtet sich der Blick schon nach vorne: „Wir haben noch zwei Spiele – daheim gegen Magdalen und auswärts das Derby in Kötschach. Wir wollen noch einmal nachlegen, möglichst nicht verlieren. Dann hätten wir als Aufsteiger eine Saison mit nur einer Niederlage, gegen Egg – damit wären wir sehr, sehr zufrieden. Und zusätzlich dazu freuen wir uns auch auf ein Unterliga-Derby gegen Egg, die mit unserem heutigen Sieg auch Fixaufsteiger sind.“