Spielberichte

SV Egg dreht nach zäher erster Hälfte auf: 5:0 beim Magdalener SC

Magdalener SC
SV Egg

In der 1. Klasse West legte der SV Egg nach der Pause den Turbo ein und gewann beim Magdalener SC klar mit 5:0. Nach einem zähen Beginn mit der 1:0-Führung zur Halbzeit lösten die Gäste im zweiten Durchgang mit schnellen Angriffen über außen die Handbremse und schraubten das Ergebnis in die Höhe. Trainer Thomas Warmuth sprach von viel Geschlossenheit, aber auch von der Herausforderung, die Spannung hochzuhalten.

Fußballschuhe auf Ersatzbank, alle mit roten Stutzen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Erst Anlauf, dann die klare Egg-Show

Die Partie brauchte eine Weile, bis sie in Schwung kam. Thomas Warmuth beschrieb die Anfangsphase offen: „Es war schwierig, in der ersten Halbzeit die Motivation zu finden.“ Chancen waren dennoch da, und auch die junge Heimelf meldete sich an. „Magdalen hat zwei Torchancen gehabt“, hielt Warmuth fest. Den entscheidenden ersten Stich setzte aber Egg: In Minute 34 traf Fabio Johannes Mörtl zur 1:0-Führung, die auch zur Pause hielt. „Nach dem 1:0 war Erleichterung da“, sagte der Coach. Nach Wiederbeginn blieb Egg geduldig, setzte dann genau dort an, wo es wehtut: auf den Flügeln. In der 72. Minute erhöhte Sebastian Fritz auf 2:0, wenige Minuten später legte Mario Michael Tscheliessnig das 3:0 (77.) nach. Jetzt lief es wie am Schnürchen: Fritz schnürte mit dem 4:0 (81.) seinen Doppelpack, Tscheliessnig machte in der 86. Minute den Deckel endgültig drauf – 5:0 und ein souveräner Auswärtsdreier.

Flügelspiel und Geschlossenheit als Schlüssel

Inhaltlich war für Warmuth klar, warum seine Mannschaft nach der Pause davon zog. „Wenn wir schnell über die Außen spielen, machen wir unsere Tore – dann funktioniert unser Spiel“, erklärte er. Gerade diese Wucht über die Flügel öffnete die Räume für Fritz und Tscheliessnig, die ihre Chancen eiskalt nutzten. Gleichzeitig betonte der Trainer den internen Zusammenhalt als Basis: „Unsere größte Stärke ist die Geschlossenheit.“ Ganz ohne Aufwand sei es aber nicht gegangen, denn die Ausgangslage machte es mental knifflig. „Es ist schwer, die Motivation zu finden, weil wir den Aufstieg in die Unterliga schon geschafft haben“, sagte Warmuth. Umso wertvoller war für ihn das klare Statement im zweiten Durchgang: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns wieder gefunden und die Tore gemacht.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte: „Magdalen ist eine ganz junge Mannschaft, die ihren Weg machen wird.“ Und über den Moment, als das Spiel endgültig kippte, war er eindeutig: „Mit dem 2:0 war das Spiel auf unserer Seite.“

Fans, fairer Rahmen und der Blick nach vorne

Auch abseits der Tore passte an diesem Nachmittag vieles zusammen. „Unsere Fans waren heute wieder sehr zahlreich – dreißig, vierzig Leute – das war richtig schön“, bedankte sich Warmuth für die Unterstützung auf fremdem Platz. Der Rahmen blieb sportlich: „Es waren wenig strittige Szenen, die Leistung des Schiedsrichterteams war in Ordnung“, so der Trainer. Nach dem Schlusspfiff richtete er den Blick bereits auf die nächste Etappe: „Wir müssen uns für die Herbstrunde in der Unterliga körperlich, geistig und mental weiterentwickeln, dann starten wir durch.“ Gleichzeitig vergaß er die Basis nicht: „Ich gratuliere der Mannschaft zum Aufstieg in die Unterliga und ein großes Lob an unsere Funktionäre – sie leisten enorm viel Arbeit, damit alles läuft.“ Das 5:0 in Magdalen war damit mehr als ein deutlicher Sieg: Es war ein weiteres Zeichen, dass Egg auch mit voller Unterstützung im Rücken bereit ist, den nächsten Schritt zu gehen.

1. Klasse West: Magdalener SC : SV Egg - 0:5 (0:1)

  • 86
    Mario Michael Tscheliessnig 0:5
  • 81
    Sebastian Fritz 0:4
  • 77
    Mario Michael Tscheliessnig 0:3
  • 72
    Sebastian Fritz 0:2
  • 34
    Fabio Johannes Mörtl 0:1