Spielberichte

„Wir haben den Sieg mehr gewollt“ – SV Gregoritsch Penk/Reißeck belohnt sich in Irschen mit einem 3:1

ASKÖ Irschen
SV Penk/Reisseck

Zum Auftakt der 1. Klasse West hat ASKÖ Irschen gegen SV Gregoritsch Penk/Reißeck mit 1:3 verloren. Nach dem 1:1 zur Pause legten die Gäste direkt nach dem Seitenwechsel nach und nahmen verdient drei Punkte mit. Obmann Raffael Staudacher sah seine Mannschaft über weite Strecken spielbestimmend und brachte den Unterschied nach dem Schlusspfiff klar auf den Punkt: „Wir haben den Sieg mehr gewollt und den Kampfgeist mehr durchgesetzt.“ Genau das war nach einem intensiven Auftakt in Irschen am Ende auch zu sehen.

Ball auf Rasen

Foto von Michael Wright auf Unsplash

Kummer bringt die Gäste früh nach vorne

Der Start in die Partie passte zu dieser Einordnung. ASKÖ Irschen kam zwar in der ersten Hälfte zu zwei klaren Möglichkeiten, ließ diese nach Einschätzung von Staudacher aber ungenutzt. Dazwischen setzte SV Gregoritsch Penk/Reißeck den ersten Treffer: Kapitän Martin Kummer traf in der 17. Minute zum 0:1. Staudacher hob diese Szene besonders hervor und sagte: „Martin Kummer hat gesehen, dass der Tormann weit vor dem Tor gestanden ist, und hat ihn mit einem Weitschuss überlistet, er ist halt ein alter Fuchs.“ Zwei Minuten vor der Pause glich Enis Musanovic für ASKÖ Irschen zum 1:1 aus, doch an der Sicht der Gäste änderte das wenig. „Über das ganze Spiel waren wir spielbestimmend, ein Lob an die gesamte Mannschaft, von Nummer 1 bis zur Nummer 87 und an unseren Nachwuchsleiter Sebastian Fuchs der die Mannschaft aufgrund des Urlaubes von Antun Miskovic heute betreute“, sagte Staudacher.

Direkte Antwort nach der Pause

Entscheidend war dann, dass SV Gregoritsch Penk/Reißeck nach dem Seitenwechsel sofort wieder vorne lag. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn stellte Sandro Lederer auf 1:2, in der 69. Minute legte er das 1:3 nach und sorgte damit für die klare Ausgangslage aus Sicht der Gäste. Für Staudacher war genau diese Entwicklung ausschlaggebend. „Das Weitschusstor von Martin Kummer hat Irschen ein bisschen Selbstvertrauen genommen, unseres ist gestärkt worden“, erklärte er. Über Lederers Anteil sagte der Obmann: „Beim 2:1 und beim 3:1 hat sich Sandro gut durchgesetzt und dann hatte er zwei sehr gute Abschlüsse.“ Gerade weil Lederer laut Staudacher angeschlagen ins Spiel gegangen war, sowohl mit Verletzung, aber vor allem auch mit dem Villacher Kirchtag in den Füßen, musste er Leistung bringen und genau das hat er an diesem Tag auch getan.

Kampfgeist über 90 Minuten, aber nicht alles war perfekt

Mindestens genauso wichtig wie die Tore war aus Sicht der Gäste die Art, wie die Mannschaft aufgetreten ist. „Der Kampfgeist hat besonders gut funktioniert. Wir sind endlich wieder so aufgetreten, wie wir das eigentlich wollen, nämlich als Mannschaft“, sagte Staudacher und betonte, dass dieser Einsatz diesmal über die vollen 90 Minuten da gewesen sei. ASKÖ Irschen habe zwar auch versucht, über den Kampf ins Spiel zu kommen, konnten den Gästen aber nicht wirklich viel entgegensetzen, vor allem in der 2. Halbzeit nicht mehr. Ganz ohne Kritik wollte Staudacher den Sieg trotzdem nicht stehen lassen. Vor allem im Passspiel sah er noch immer Luft nach oben, weil die Passqualität aus seiner Sicht teilweise noch mangelhaft war. Auch bei den Einwürfen wünscht er sich mehr Genauigkeit, damit das Spiel schneller fortgesetzt werden kann.

Ein Auftakt, der Mut macht

Zum gelungenen Start kam aus Sicht von SV Gregoritsch Penk/Reißeck noch ein weiterer Punkt dazu: Trotz personeller Probleme bereits vor dem Spiel blieb die Mannschaft stabil und ließ nach dem neuerlichen Führungstor nichts mehr anbrennen. „Leider bleibt uns die Verletzungsmisere treu und daher kann man auf dieses Ergebnis stolz sein, vor allem weil auch die Spieler mit wenig Einsatzzeit eine bärenstarke Leistung zeigten. Diesmal bin ich wieder stolz auf meinen Haufen. Ich hoffe, dass das auch in den nächsten Spielen so bleibt und vor allem das 1 bis 2 verletzte wieder zurückkommen, die können sich dann ab 8. November auskurieren“, sagte Staudacher. Für SV Gregoritsch Penk/Reißeck ist das 3:1 damit ein Auftakt, der in mehrfacher Hinsicht gut tut. Staudacher sprach von einem souveränen Auftritt und davon, dass die Mannschaft nun weiterschauen müsse, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.

1. Klasse West: Irschen : Penk/Reisseck - 1:3 (1:1)

  • 69
    Sandro Lederer 1:3
  • 48
    Sandro Lederer 1:2
  • 43
    Enis Musanovic 1:1
  • 17
    Martin Kummer 0:1