In der 1. Klasse West ist dem OSK Kötschach-Mauthen zum Auftakt ein klarer 5:1-Heimsieg gegen FC-WR Nußdorf/Debant 1b gelungen. Trainer Hans Peter Wibmer sah nach nervösem Beginn seine Mannschaft bald als das bessere Team und hob vor allem eine Szene hervor, die für ihn viel über den Abend sagte: „Nach dem verschossenen Elfmeter haben wir nicht aufgegeben, sondern weitergekämpft.“ Schon zur Pause führte OSK Kötschach-Mauthen 2:0.

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Der Beginn passte aus Sicht von Hans Peter Wibmer noch nicht so richtig zum klaren Endstand. „Ein nervöser Beginn. Wir hatten mehr vom Spiel. Ab der zehnten Minute hatten wir einen kurzen Einbruch, aber dann waren wir die bessere Mannschaft. Das hat sich auch in den Toren niedergeschlagen“, sagte der Trainer von OSK Kötschach-Mauthen. Nach einer Phase, in der FC-WR Nußdorf/Debant 1b kämpferisch dagegenhielt, brachte Christoph Schellander die Heimelf in der 23. Minute in Führung. Damit hatte OSK Kötschach-Mauthen die Partie auf seine Seite gebracht, und noch vor der Pause legte Schellander in der 35. Minute das 2:0 nach.
Wibmer ordnete auch ein, wie die Führung zustande kam. „Das 1:0 schossen wir aus einem Konter. Vor der Pause machten wir auch das 2:0 noch aus einem Konter, die anderen Tore kamen aus dem Spiel“, sagte er. Damit war die Richtung klar, und OSK Kötschach-Mauthen blieb auch nach dem Seitenwechsel am Drücker. Samuel Ambros Herbert Karl erhöhte kurz nach Wiederbeginn in der 48. Minute auf 3:0. In der 63. Minute traf Kristjan Kovacevic zum 4:0, ehe Christoph Schellander mit seinem dritten Treffer des Abends in der 70. Minute das 5:0 folgen ließ. Den letzten Treffer der Partie erzielte allerdings FC-WR Nußdorf/Debant 1b: Simon Moser verkürzte in der 81. Minute noch auf 5:1.
Dass der Abend für Hans Peter Wibmer nicht nur wegen der fünf Tore ein guter war, machte er in seiner Analyse deutlich. Als wichtigsten Moment nannte er nicht eines der Tore, sondern die Reaktion seiner Mannschaft auf einen vergebenen Strafstoß. „Dass wir nach dem verschossenen Elfmeter nicht aufgegeben haben, sondern weitergekämpft haben“, hob der Trainer hervor. Für ihn war das ein klarer Hinweis darauf, wie seine Mannschaft an diesem Abend aufgetreten ist. „Der Teamgeist, das Zusammenspiel und der Wille zu gewinnen“ hätten besonders gut funktioniert, sagte Wibmer. Gerade bei einem Auftaktspiel, in dem nicht von Beginn an alles rund lief, bekam diese Einschätzung zusätzliches Gewicht.
Auch über den Gegner fand Hans Peter Wibmer klare und respektvolle Worte. FC-WR Nußdorf/Debant 1b sei „eine junge, kämpferische Mannschaft, die nicht aufgegeben hat“, sagte der Trainer. Das passt auch dazu, dass die Gäste trotz des klaren Rückstands noch zum Ehrentreffer kamen und die Partie ordentlich zu Ende spielten. Am Unparteiischen gab es ebenfalls nichts auszusetzen. „Der Schiedsrichter hat eine gute Leistung gebracht“, meinte Wibmer.