In der 1. Klasse West hat der Magdalener SC daheim gegen SV Gregoritsch Penk/Reißeck einen 2:1-Sieg gefeiert, obwohl die Gäste früh in Führung gegangen waren. Trainer Dragan Kunic sprach von einer guten Partie auf beiden Seiten und führte den Heimerfolg vor allem auf den größeren Glauben seiner Mannschaft zurück. Entscheidend war für ihn der Treffer in der Nachspielzeit, der eine umkämpfte Begegnung endgültig zugunsten des Magdalener SC kippte.

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Für den Magdalener SC begann die Partie mit einem Rückschlag, denn schon in der 3. Minute brachte Dominik Jonas Eder den SV Gregoritsch Penk/Reißeck mit 1:0 in Führung. Der frühe Gegentreffer änderte aber nichts daran, dass Dragan Kunic insgesamt ein gutes Spiel sah. „Es war eine sehr gute Partie von beiden Seiten. Ich glaube, wir haben verdient gewonnen und mehr an uns geglaubt“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft fand noch vor der Pause die passende Antwort. In der 33. Minute glich Denis Besirevic zum 1:1 aus. Kunic hob hervor, dass dieser Treffer schön über die rechte Seite eingeleitet worden war. Mit dem Ausgleich war das Spiel wieder völlig offen, und mit dem 1:1 ging es auch in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eine Begegnung, in der laut Kunic beide Mannschaften viel investierten und in der sich lange kein Team entscheidend absetzen konnte. Genau deshalb bekam die Szene in der Nachspielzeit so großes Gewicht. „Der wichtigste und entscheidende Moment war das letzte Tor in der 92. Minute. Das war eine wunderschöne Aktion, und das war entscheidend“, sagte der Trainer. Besnik Hoxha sorgte mit diesem Treffer für das 2:1 und damit für den späten Heimsieg. Kunic beschrieb den Abschluss als Schuss ins lange Eck, bei dem der Ball noch von der Stange ins Tor sprang. Für den Magdalener SC war das der späte Lohn für eine Leistung, die der Trainer vor allem mit dem Einsatz seiner Mannschaft erklärte. „Der Wille zu gewinnen war da, die Laufbereitschaft war in Ordnung und wir waren kämpferisch. Dafür haben wir in der 92. Minute die Belohnung bekommen.“
Bemerkenswert war nach dem Spiel, wie deutlich Kunic auch den Auftritt des Gegners würdigte. Vom Trainer des Magdalener SC war kein großes Abfeiern zu hören, sondern eine nüchterne und faire Einordnung. „Sehr gute Mannschaft. Kämpferisch, läuferisch und taktisch sehr gut“, sagte er über den SV Gregoritsch Penk/Reißeck. Damit beschrieb er eine Partie, in der sich der Magdalener SC den Sieg wirklich erarbeiten musste und in der die Gäste bis ganz zum Schluss voll im Spiel waren. Auch rundherum sah Kunic keinen Anlass für Diskussionen. „Die Schiedsrichterleistung war für mich in Ordnung“, meinte er, und nur die äußeren Bedingungen sprach er noch kurz an: Es sei „sehr heiß zum Spielen“ gewesen. Unter dem Strich bleibt für den Magdalener SC damit ein Sieg, der wegen des späten Treffers besonders viel wert ist und der die Sicht des Trainers gut zusammenfasst: ein gutes Spiel auf beiden Seiten, viel Einsatz und am Ende der größere Glaube an den eigenen Erfolg.