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„Wir werden immer mehr eine geschlossene Einheit“ – SV Rapid Feffernitz holt nach Rückstand ein 1:1

FC Mölltal
SV Feffernitz

In der 1. Klasse West trennten sich FC Mölltal Obervellach und SV Rapid Feffernitz mit 1:1. Nach einem Rückstand zur Pause arbeitete sich die Mannschaft von Trainer Mario Oliver Kerschbaumer zurück, kam nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich und musste die Schlussphase nach einer Roten Karte in Unterzahl überstehen. Der Feffernitz-Coach sprach danach von einem intensiven, fairen Spiel und einem Remis, das „im Großen und Ganzen in Ordnung“ gehe.

Fußball mid kantigem Desin in Weiß, Schwarz und Neonfarben auf Rasen

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Viel Tempo, viele Zweikämpfe und ein Rückstand vor der Pause

Mario Oliver Kerschbaumer sah von Beginn an genau die Partie, die man in dieser Liga an so einem Nachmittag erwarten durfte. „Das Spiel war von Anfang an von Zweikämpfen und einem flotten Spiel geprägt. Am Anfang war es ein Schlagabtausch von beiden Mannschaften und es ist hart, aber fair geführt worden“, sagte der Trainer von SV Rapid Feffernitz. Lange blieb die Begegnung offen, ehe FC Mölltal Obervellach in der 22. Minute den ersten Treffer setzte. Joel Maier brachte die Heimischen mit 1:0 in Führung. Kerschbaumer erinnerte danach auch daran, dass seine Mannschaft im ersten Durchgang noch Möglichkeiten auf den Ausgleich hatte, diese aber nicht nutzen konnte. So blieb es bis zum Seitenwechsel beim knappen Rückstand für SV Rapid Feffernitz.

Feffernitz kommt zurück – und muss dann in Unterzahl durchhalten

Nach der Pause änderte sich aus Sicht der Gäste vor allem eines: SV Rapid Feffernitz kam besser in die Partie und drückte mehr auf den Ausgleich. Kerschbaumer formulierte das sehr klar: „Nach der Halbzeit haben wir uns stark hochgearbeitet, dann haben wir Oberwasser gehabt.“ Diese Phase brachte seine Mannschaft schließlich auch zurück ins Spiel. In der 65. Minute traf Thomas Alexander Dabernig zum 1:1 und sorgte damit für den verdienten Lohn einer stärkeren zweiten Hälfte. Der Trainer nannte diesen Treffer „eine sehr wichtige Situation“, weil seine Mannschaft danach weiter im Spiel blieb und erneut etwas mehr Zugriff bekam. Richtig unangenehm wurde es für die Gäste dann aber in der 77. Minute, als ausgerechnet Torschütze Thomas Alexander Dabernig die Rote Karte sah. Damit musste SV Rapid Feffernitz die restliche Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Kerschbaumer sprach von einer „blöden roten Karte“, hob aber ebenso hervor, dass seine Mannschaft diese heikle Phase „über die Zeit gebracht“ habe.

„Giftig, aggressiv“ – was dem Trainer an seiner Mannschaft gefiel

Auch abseits des nackten Ergebnisses hatte der Trainer von SV Rapid Feffernitz nach dem Spiel einige Punkte, die ihm wichtig waren. Besonders zufrieden war er mit der Entwicklung innerhalb seines Kaders. „Wir werden immer mehr eine geschlossene, stabile und starke Einheit“, sagte Kerschbaumer. Für ihn war dabei nicht nur die Startelf entscheidend, sondern auch der Beitrag jener Spieler, die im Verlauf der Partie von der Bank kamen. „Auch die Spieler, die von der Bank kommen, sind hundert Prozent gleichwertig zu den Spielern, die ausgetauscht werden. Das prägt unsere Mannschaft jetzt und das ist sehr gut, sehr wichtig“, erklärte er. Den Gegner beschrieb er knapp, aber deutlich: „Giftig, aggressiv, mit Luft für 90 Minuten.“ 

Remis für den Trainer stimmig, dazu ein klarer Wunsch an den Verband

Am Ende ordnete Kerschbaumer das 1:1 entsprechend nüchtern ein. „Das Unentschieden geht im Großen und Ganzen in Ordnung“, sagte er, weil beide Mannschaften laut seiner Einschätzung ihre druckvollen Phasen hatten, diese aber nicht konsequent genug für sich nutzen konnten. Auch in der Schlussphase habe man gemerkt, dass beide noch mehr wollten. „Beide Mannschaften wollten gewinnen und beide haben noch einmal offensiv versucht, was in ihren Möglichkeiten liegt, aber das Spiel war sehr intensiv“, meinte der Trainer. Diskussionsstoff sah er auf dem Platz kaum. „Es hat im Großen und Ganzen keine Szenen gegeben. Fouls auf beiden Seiten“, lautete seine Einschätzung. Beim Unparteiischen blieb er respektvoll, verband sein Lob aber mit einem klaren Wunsch an den Kärntner Fußballverband. Bei einem großen Platz und einem flotten Spiel sei es für einen einzelnen Schiedsrichter sehr schwer, trotzdem habe dieser „im Großen und Ganzen gut funktioniert und das Allerbeste daraus gemacht“. Für SV Rapid Feffernitz steht nach zwei Runden damit ein Start mit vier Punkten zu Buche, während FC Mölltal Obervellach den ersten Zähler anschreibt.

1. Klasse West: FC Mölltal : Feffernitz - 1:1 (1:0)

  • 65
    Thomas Alexander Dabernig 1:1
  • 22
    Joel Maier 1:0