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„Wir mussten nur unsere Qualität auf den Platz bringen“ – FC Lurnfeld feiert gegen SV Tristach ein 7:0

FC Lurnfeld
SV Tristach

In der 1. Klasse West hat FC Lurnfeld am Samstag SV Tristach klar mit 7:0 besiegt und damit den dritten Sieg im dritten Spiel eingefahren. Trainer Bernhard Marktl sah über weite Strecken eine einseitige Partie und führte den deutlichen Erfolg vor allem auf die größere Qualität seiner Mannschaft zurück. Genau die habe sein Team früh auf den Platz gebracht und den Gegner am Ende regelrecht erdrückt.

lurnfeld teamfoto

Frühe Tore stellen die Weichen

Bernhard Marktl musste nach dem Schlusspfiff nicht lange überlegen, wie er die 90 Minuten einordnet. „Es war ein Spiel auf einer schiefen Ebene, wo wir neunzig Minuten lang klar die bessere Mannschaft waren“, sagte der Trainer des FC Lurnfeld und traf damit den Charakter dieser Partie sehr genau. Schon in der 3. Minute brachte Ilay Morgenstern die Heimischen in Führung, und damit war früh zu sehen, in welche Richtung dieser Abend laufen würde. FC Lurnfeld blieb das aktivere Team und legte vor der Pause noch zwei weitere Treffer nach. Ivan Glavic erhöhte in der 39. Minute auf 2:0, kurz darauf sorgte Philipp Hahn in der 43. Minute für das 3:0. Zur Halbzeit war der Vorsprung bereits deutlich, und aus Sicht des Trainers hatte SV Tristach diesem Verlauf kaum etwas entgegenzusetzen.

Breite im Abschluss und viel Qualität

Marktl erklärte, er sei sich „von Anfang an sicher“ gewesen, dass seine Mannschaft mehr Qualität habe. Entscheidend sei nur gewesen, „die Qualität auf den Platz zu bringen“. Genau das gelang dem FC Lurnfeld auch nach der Pause, ohne dass die Linie der Partie noch einmal kippte. In der 66. Minute traf Sandro Unterkofler zum 4:0 und stellte endgültig klar, dass es für SV Tristach an diesem Tag nichts zu holen gab. Besonders bezeichnend fand der Trainer, dass am Ende sieben Tore auf dem Spielbericht standen, obwohl sich sechs verschiedene Torschützen eintrugen. Michael Siller legte in der Schlussphase mit seinem Doppelpack in der 83. und 87. Minute nach, ehe Nico Payer in der 90. Minute den 7:0-Endstand herstellte. „Alle Tore waren schön kombiniert oder durch gute Einzelleistungen vollendet“, sagte Marktl.

Deutlicher Sieg, aber kein Anlass zum Zurücklehnen

Für den Trainer war das klare Resultat deshalb mehr als nur ein hoher Sieg, weil es auch viel über die Breite seiner Mannschaft aussagt. „Wir sind eine Mannschaft mit Ambitionen und wollen bis zum Schluss vorne mitspielen“, sagte Marktl. Gleichzeitig ordnete er den Auftritt trotz des 7:0 nüchtern ein. „Wir haben heute zwar sieben null gewonnen, aber trotzdem nicht neunzig Minuten gut gespielt“, meinte er und machte damit auch klar, dass intern nicht alles von der Anzeigetafel überdeckt wird. Dazu kam, dass SV Tristach nach seiner Einschätzung gerade im Offensivbereich Ausfälle zu verkraften hatte und deshalb kaum für Entlastung sorgen konnte. „Irgendwann haben wir sie einfach mit der Qualität erdrückt“, so Marktl. Auch den Unparteiischen lobte er als „sehr souverän“.

Starker Start soll weitergehen

Der deutliche Heimsieg passt damit auch zum starken Start des FC Lurnfeld, der nach drei Runden bei neun Punkten hält. Viel Zeit, sich lange auf diesem Ergebnis auszuruhen, will sich Marktl aber nicht nehmen. „Heute genießen wir den Sieg und dann arbeiten wir weiter“, gab der Trainer die Richtung vor. Gerade weil seine Mannschaft derzeit sehr gut drauf sei, wolle er den Schwung mitnehmen, ohne nachzulassen. Marktl rechnet schon in der kommenden Woche mit deutlich mehr Gegenwehr und weiß, dass dafür wieder ein sehr guter Auftritt nötig sein wird. Nach einem 7:0 klingt das selbstverständlich, ist aber genau jene Haltung, mit der FC Lurnfeld seinen starken Lauf fortsetzen will.

1. Klasse West: Lurnfeld : Tristach - 7:0 (3:0)

  • 90
    Nico Payer 7:0
  • 87
    Michael Siller 6:0
  • 83
    Michael Siller 5:0
  • 66
    Sandro Unterkofler 4:0
  • 43
    Philipp Marco Hahn 3:0
  • 39
    Ivan Glavic 2:0
  • 3
    Ilay Morgenstern 1:0