Spielberichte

„Der pure Wille, den Sieg mit nach Hause zu nehmen“: OSK Kötschach-Mauthen dreht die Partie in Villach

Admira Villach
OSK Kötschach-Mauthen

In der 1. Klasse West hat OSK Kötschach-Mauthen am Sonntag beim ESV Admira Villach mit 2:1 gewonnen und dabei einen frühen Rückstand gedreht. Trainer Hans Peter Wibmer sah nach einem nervösen Beginn ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, in dem vor allem der Zusammenhalt und der Wille seiner Mannschaft den Ausschlag gaben. Kurz vor der Pause kam der Ausgleich, nach dem Seitenwechsel fiel dann in einer ausgeglichenen Partie der entscheidende Treffer.

Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

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Nervöser Start und der wichtige Ausgleich vor der Pause

Hans Peter Wibmer musste zunächst mit ansehen, wie seine Mannschaft früh ins Hintertreffen geriet. „Am Anfang waren wir ein bisschen nervös“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff und sprach damit genau jene Anfangsphase an, in der ESV Admira Villach eine Unachtsamkeit ausnutzte. In der 4. Minute brachte Fabian Michael Pinter die Heimischen mit 1:0 in Führung. Wibmer beschrieb die Szene klar und ohne Umschweife: „Da haben wir geschlafen. Keiner attackiert, der Schuss war da, der Tormann konnte noch parieren, aber den Nachschuss konnte er nicht mehr parieren.“ Danach fand OSK Kötschach-Mauthen aber besser ins Spiel. Wibmer sprach von einer Partie, die „hin und her“ ging, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Gerade deshalb bekam das 1:1 kurz vor der Pause besonderes Gewicht, weil es seine Mannschaft nach dem Rückstand wieder auf Kurs brachte.

Schön kombiniert zum 1:1, eiskalt zugeschlagen zum 2:1

Der Ausgleich in der 43. Minute war für Hans Peter Wibmer nicht nur wegen des Zeitpunkts wichtig, sondern auch wegen der Art, wie er zustande kam. „Das 1:1 war eine schön herausgespielte Aktion über die Seite“, sagte er. Den Abschluss setzte Christian Niescher, der damit noch vor dem Seitenwechsel für das 1:1 sorgte. Nach der Pause blieb die Begegnung nach Wibmers Einschätzung offen. Er sprach von einem „ausgeglichenen Spiel“ und von „Chancen hüben wie drüben“. Das bessere Ende hatte schließlich OSK Kötschach-Mauthen. In der 66. Minute traf Christoph Schellander zum 2:1. Auch diese Szene ordnete Wibmer genau ein: Nach einem missglückten Abwurf des Tormanns kam seine Mannschaft im Mittelfeld zur Balleroberung und spielte die Situation danach zur Führung sauber fertig. Mehr brauchte es in dieser Partie dann nicht mehr, weil beide Seiten weiter ihre Momente hatten, der nächste Treffer aber ausblieb.

Wibmer hebt Zusammenhalt hervor, sieht aber noch Luft nach oben

Für Hans Peter Wibmer lag der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Teams am Ende nicht in einer einzelnen Szene, sondern in der Haltung seiner Mannschaft über die gesamte Spielzeit. „Der Zusammenhalt der Mannschaft, die Geschlossenheit und der pure Wille, den Sieg mit nach Hause zu nehmen“, nannte er als Hauptgrund für den Auswärtserfolg. Dazu kam, dass seine Vorgaben aus seiner Sicht umgesetzt wurden. „Die Aufgaben von mir wurden zu 100 Prozent erfüllt“, sagte der Trainer. Ganz ohne kritischen Blick wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen, denn bei einem Punkt sieht er weiter Arbeit: „Die Passgenauigkeit muss noch besser werden.“ Den Gegner erlebte er als ballsichere Mannschaft mit gutem Spiel nach vorne, die sich bei der Chancenverwertung aber nicht ausreichend belohnte. Auch mit dem Schiedsrichter zeigte er sich zufrieden: „Es gab keine gröberen Diskussionen, es ging fair ab. Alles in Ordnung.“ Nach vier Runden hält OSK Kötschach-Mauthen damit bei sieben Punkten und nimmt aus Villach nicht nur drei Zähler, sondern auch die Bestätigung mit, dass die Mannschaft enge Spiele auf ihre Seite ziehen kann.

1. Klasse West: Admira Villach : Kötschach-Mauthen - 1:2 (1:1)

  • 66
    Christoph Schellander 1:2
  • 43
    Christian Niescher 1:1
  • 4
    Fabian Michael Pinter 1:0