In der 1. Klasse West hat der Magdalener SC am Sonntag ein 5:2 gegen FC-WR Nußdorf/Debant 1b geholt, zufrieden war Trainer Dragan Kunic mit dem Auftritt trotzdem nicht. Der frühe Vorsprung legte zwar die Basis, doch aus Sicht des Heimcoachs verlor seine Mannschaft danach lange den Faden. Dass die Punkte beim Magdalener blieben, lag für ihn vor allem an Vierfachtorschütze Besnik Hoxha und an einigen starken Aktionen von Tormann Sandro Keckel.

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Der Start der Gastgeber war genau so, wie man ihn sich wünscht. Besnik Hoxha traf in der 3. Minute zum 1:0 und legte nur eine Minute später das 2:0 nach. Damit schien die Partie früh in die richtige Richtung zu laufen, doch genau an diesem Punkt setzte bei Kunic die Kritik an. „Nach dem schnellen 2:0 haben wir nicht mehr Fußball gespielt. Nur noch Bälle gedreht, das war alles“, sagte der Trainer offen. Das 2:1 durch Simon Moser in der 20. Minute brachte Nußdorf 1b wieder näher heran, ehe die Heimelf kurz vor der Pause noch einmal zuschlug. Hoxha stellte in der 44. Minute auf 3:1, Denis Besirevic erhöhte direkt danach noch auf 4:1, womit die Heimelf mit einem klaren Vorsprung in die Kabine ging.
Ganz erledigt war die Sache damit aber nicht, denn Nußdorf 1b kam nach dem Seitenwechsel noch einmal auf 4:2 heran. Manuel Moser verkürzte in der 54. Minute und hielt die Gäste damit zumindest im Ergebnis im Spiel. Kunic wollte trotzdem keinen Moment ausmachen, in dem die Partie wirklich aufging oder endgültig kippte. „Keine Ahnung. Das war nicht so gut. Keine gute Partie von meiner Mannschaft“, meinte er, obwohl seine Elf am Ende drei Tore Vorsprung hatte. Dass es dennoch ein klarer Heimsieg wurde, führte der Trainer vor allem auf einen Mann zurück: „Der einzige ausschlaggebende Punkt war mein Stürmer Besnik Hoxha, weil er vier Tore gemacht hat, und ein paar gute Interventionen von unserem Tormann Sandro Keckel.“ Hoxha setzte in der 63. Minute mit seinem vierten Treffer zum 5:2 schließlich den letzten Eintrag auf die Anzeigetafel.
Dass Kunic nach fünf erzielten Toren so kritisch blieb, sagt einiges über seinen Anspruch aus. Auf die Frage nach der größten Stärke seiner Mannschaft antwortete er nicht mit Eigenlob, sondern deutlich: „Ich war enttäuscht von meiner Mannschaft. Das war kein gutes Spiel.“ Auch personell hofft der Coach auf Besserung, denn „ich hoffe, dass diese fünf verletzten Spieler oder die Urlauber zurückkommen. Dann haben wir vielleicht bessere Karten.“ Den Gegner beschrieb er knapp als „eine junge Mannschaft“, beim Schiedsrichter sah er keinen Anlass zur Diskussion: „Die Schiedsrichterleistung war in Ordnung, und es gab keine strittige Szene.“ Unter dem Strich bleiben für den Magdalener in Runde sechs drei Punkte und nun sieben Zähler auf dem Konto, doch der Trainer machte nach dem 5:2 klar, dass ihm das Ergebnis allein nicht reicht.