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"Unsere Aggressivität war entscheidend" – Magdalener macht mit starkem Beginn und dem Doppelschlag nach der Pause alles klar

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Magdalener SC
SV Tristach

In der 1. Klasse West hat der Magdalener SC sein Heimspiel gegen den SV Tristach mit 3:1 gewonnen. Die Gastgeber legten mit dem 1:0 vor der Pause den Grundstein und zogen nach dem Seitenwechsel rasch auf 3:0 davon. Trainer Dragan Kunic sah vor allem die Aggressivität, die sauberen Zuspiele und den konsequenten Auftritt seiner Mannschaft als Schlüssel zu einem verdienten Erfolg.

Gelber Fußball im Tornetz

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Bissiger Start und die Führung vom Punkt

Von Beginn an war es genau die Partie, die Kunic erwartet hatte. "Von Anfang an waren beide Mannschaften bissig und beide wollten gewinnen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Trotzdem sah er seine Mannschaft über die gesamte Spielzeit im Vorteil. "Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute sehr gut gespielt und ich glaube, auch verdient gewonnen." Der erste entscheidende Schritt gelang in der 23. Minute, als Ivan Pravdic die Gastgeber per Elfmeter mit 1:0 in Führung brachte. Für Kunic war das mehr als nur ein Tor zum Vorsprung. Er bezeichnete diese Szene als den wichtigsten Moment der Partie, weil seine Mannschaft damit die Richtung vorgab und mit der 1:0-Führung auch in die Pause ging.

Nach der Pause zieht Magdalener davon

Was vor dem Seitenwechsel vorbereitet worden war, setzte Magdalener nach der Pause in kurzer Zeit deutlich fort. In der 56. Minute erhöhte Besnik Hoxha auf 2:0, nur fünf Minuten später legte Denis Besirevic das 3:0 nach. Genau dieser Abschnitt war es, den Kunic besonders hervorhob: "Der wichtigste Moment war das 1:0. Da machen wir den Elfmeter. Später haben wir in der zweiten Halbzeit das 2:0 und gleich das 3:0 gemacht, dann war es erledigt." Vor allem das dritte Tor blieb ihm dabei in guter Erinnerung. Kunic schilderte den Treffer als schön herausgespielte Aktion über die rechte Seite, bei der nach einer Flanke zunächst die Latte getroffen wurde und Denis Besirevic den Abpraller zum 3:0 verwertete.

Wenig Zuspielfehler, viel Zug zum Spiel

Dass der Sieg aus Sicht des Trainers verdient war, machte Kunic nicht nur an den Toren fest. Ihm gefiel vor allem, wie geschlossen und klar seine Mannschaft auftrat. "Wir hatten heute nicht so viele Zuspielfehler, und unsere Aggressivität im Spiel war entscheidend", sagte er. Damit sprach er genau jene Punkte an, die den Unterschied ausmachten: Magdalener blieb präsent und nutzte die Phase nach der Pause konsequent. Tristach beschrieb Kunic trotz der Niederlage respektvoll als "eine junge, bissige Mannschaft" mit einem disziplinierten Spiel. Der späte Treffer von Martin Walter in der 89. Minute änderte am Gesamteindruck nichts mehr, sondern stellte nur den 3:1-Endstand her. Auch rund um die Spielleitung gab es aus seiner Sicht keinen Aufreger. "Die Schiedsrichterleistung war für mich in Ordnung", sagte Kunic. Für die Gastgeber bleiben damit drei Punkte aus einer Partie, in der der Trainer vor allem eines gesehen hatte: eine Mannschaft, die von Beginn an da war und sich für einen konzentrierten Auftritt belohnte.

1. Klasse West: Magdalener SC : Tristach - 3:1 (1:0)

  • 89
    Martin Walter 3:1
  • 61
    Denis Besirevic 3:0
  • 56
    Besnik Hoxha 2:0
  • 23
    Ivan Pravdic 1:0