In der 2. Klasse A hat sich Markus Egarter mit seinem SV Berg nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte eindrucksvoll gefangen. Nach Platz vierzehn zum Saisonstart arbeitet sich das Team inzwischen auf Rang sechs vor und überzeugt mit kompaktem, zielstrebigem Fußball. In den letzten fünf Partien sammelte SV Berg solide Punkte: Nach einer 0:1-Niederlage gegen FC-WR Nußdorf 1b folgten drei Unentschieden – 1:1 gegen SK Grafendorf, 1:1 bei SG Oberdrauburg/Nikolsdorf sowie 1:1 gegen Dynamo Dölsach – und ein souveräner 3:0-Auswärtserfolg bei Rapid Lienz 1b. Diese Serie steht sinnbildlich für den Aufschwung, von dem Markus Egarter im Gespräch berichtete: getragen von Zusammenhalt, Fitness und klarer Linie auf dem Platz.

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Rückblickend beschreibt der Trainer die vergangenen Monate als Phase besonderen Teamgeists: „Die wichtigsten Faktoren waren der Zusammenhalt der Mannschaft trotz schlechter Ergebnisse und trotz schwacher Spielweise“, sagt Markus Egarter. Dieser interne Zusammenhalt habe seiner Mannschaft geholfen, sich aus dem Tief zu befreien und wieder respektablen Fußball zu zeigen.
In der Schlussphase der Herbstrunde, so Markus Egarter, habe das Team insbesondere die vielen unnötigen Gegentore abgestellt – ein entscheidender Schritt zur Stabilisierung. Nach fünfzehn Runden steht SV Berg mit neunzehn Punkten auf Platz sechs und damit im gesicherten Mittelfeld, nur wenige Zähler hinter den führenden Mannschaften.
Auch strukturell hat sich beim SV Berg einiges getan. Wie Markus Egarter erklärt, wurde bereits im letzten Saisonabschnitt der Trainerposten neu geregelt: Die Kampfmannschaft wird seither durch ein internes Team aus Spielern und Betreuern geführt – eine pragmatische und bislang erfolgreiche Lösung. „Das war notwendig und hat gut funktioniert“, erklärt der Coach.
Auf externe Verstärkungen wurde bewusst verzichtet: „Abgänge oder Neuzugänge gab es nicht, da die Qualität des Kaders ausreichend ist.“ Alle Spieler seien einsatzbereit, kleinere Blessuren würden durch den vereinseigenen Physiotherapeuten behandelt. Mit rund 20 Spielern im Trainingskader sieht sich SV Berg laut Markus Egarter bestens gerüstet für die Frühjahrssaison.
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft beschreibt Markus Egarter als ausgesprochen gut. Viele Akteure seien nach der Winterpause hochmotiviert zurückgekehrt; einige, die in der Zwischenzeit beim Eishockey aktiv waren, bringen nun zusätzliche Energie in die Einheiten. „Die Spieler sind ambitioniert bei der Sache und freuen sich auf die Frühjahrsmeisterschaften“, sagt Markus Egarter. Eine einzelne Schlüsselfigur möchte der Trainer nicht hervorheben: „Unsere Mannschaft lebt vom Kollektiv.“ Der Glaube an die eigenen Stärken zieht sich wie ein roter Faden durch seine Aussagen.
Für die kommenden Wochen hat SV Berg ein klares Ziel: „Wir wollen möglichst viele Punkte holen, auf die eigene Jugend setzen und im vorderen Tabellendrittel mitmischen“, fasst Markus Egarter zusammen. Beeindruckt zeigte er sich im bisherigen Saisonverlauf vor allem vom Spitzenreiter SV Dellach – doch die Ambitionen der Berg-Elf bleiben hoch, getragen vom Gefühl, gemeinsam wieder auf dem richtigen Weg zu sein.