In der 2. Klasse A hat sich SG SV Oberdrauburg/TSU Nikolsdorf im Heimspiel gegen SPG Oberes Mölltal mit 2:1 durchgesetzt. Nach einem schwachen Beginn zog die Mannschaft von Trainer Marc Angelo Mareschi noch vor der Pause auf 2:0 davon, musste nach dem Anschlusstreffer aber bis zum Schluss arbeiten. Ausschlaggebend waren für den Coach zwei wichtige Tore, viel Wille und ein starker Tormann.

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Aus Sicht von Marc Angelo Mareschi begann die Partie alles andere als ideal. „Wir haben nicht gut angefangen. Die ersten zehn Minuten hat Oberes Mölltal besser begonnen als wir und gleich ein, zwei gute Chancen auf die Führung gehabt“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau diese Anfangsphase meinte er, als er später davon sprach, dass seine Mannschaft erst hineinfinden musste. Dann aber kippte das Spiel aus seiner Sicht deutlich in Richtung der Gastgeber. Mit dem 1:0 durch Elias Karl Hubert Urbaner in der 11. Minute bekam Oberdrauburg/Nikolsdorf mehr Sicherheit, und als Elias Kevin Riediger in der 22. Minute auf 2:0 stellte, war die Partie auf einmal in ganz anderen Bahnen. „Dann haben wir uns gefangen und es sind zwei wichtige Tore gefallen für uns“, fasste Mareschi diese Phase zusammen. Bis zur Pause hatte seine Mannschaft den Gegner, wie er sagte, „im Griff“ und brachte die Führung mit einem deutlich besseren Gefühl in die Kabine.
Dass dieser Nachmittag trotzdem kein ruhiger werden würde, zeigte sich nach dem Seitenwechsel. Mareschi sah seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr so klar am Drücker wie vor der Pause. „Da hat Oberes Mölltal mehr im Spiel gehabt als wir“, sagte er offen. Spätestens mit dem 2:1 durch Niklas Andreas Zraunig in der 66. Minute wurde es wieder eng, und die Gäste blieben damit bis in die Schlussphase hinein im Rennen um zumindest einen Punkt. Für den Trainer war dennoch klar, wo die entscheidenden Momente lagen. „Der wichtige Moment im Spiel waren natürlich die zwei Tore“, sagte er. Auch bei der Entstehung hob er hervor, dass seine Mannschaft vor der Pause in den entscheidenden Szenen da war: „Das erste Tor war nach einem Freistoß wichtig, beim zweiten haben wir über die Seite gut gespielt.“ Danach ging es für seine Elf weniger um Glanz als um das Durchbringen des Vorsprungs.
Was Mareschi an diesem Heimsieg am meisten gefiel, war vor allem die Haltung seiner Mannschaft. „Der richtige Wille und der richtige Biss – wir wollten den Dreier unbedingt machen“, betonte er. Dazu kam aus seiner Sicht auch das nötige Quäntchen auf der eigenen Seite. „Der Gegner war heute ein ganz guter Gegner, hat alles probiert und viele Chancen gehabt. Ein Unentschieden wäre auch verdient gewesen. Aber so ist Fußball, und durch unseren Willen, unsere Kraft und auch mit etwas Glück sind die drei Punkte in Nikolsdorf geblieben“, sagte der Trainer. Ein ausdrückliches Sonderlob verteilte er an seinen Tormann, der den knappen Vorsprung mit absicherte. In der 90. Minute sah mit Veysel Korkmaz noch ein Spieler der Gastgeber die Rote Karte, am Ergebnis änderte das aber nichts mehr. Auch den Unparteiischen nahm Mareschi ausdrücklich in Schutz: „Er war allein, das war keine einfache Partie zu pfeifen, aber er hat das gut gemacht.“ Unter dem Strich blieb für Oberdrauburg/Nikolsdorf damit ein Sieg, der spielerisch nicht immer leicht aussah, aber gerade deshalb umso wertvoller war.