2. Klasse B

SK Weißenstein 2.Kl-B: „Frischer Wind! Wir haben uns für einen neuen Input-Geber entschieden!“ – Benjamin Oberheinrich

„Ich kann nicht sagen, dass wir im Herbst eine Nullnummer hingelegt haben, aber wir hatten uns eigentlich mehr erwartet!“, sagt Benjamin Oberheinrich, Sportdirektor des SK Weißenstein, und ergänzt: „Wir haben uns für einen neuen Input entschieden und vor kurzem mit Patrick Staudacher einen neuen, ehrgeizigen Trainer engagiert!“ Der SK Weißenstein/Töplitsch überwintert nach 13 Spielrunden in der 2. Klasse B mit 15 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. In einem Interview mit Ligaportal analysiert Benjamin Oberheinrich die letzten Monate, erklärt, warum man sich für Patrick Staudacher als Trainer entschieden hat, und gibt Einblicke in die Vorbereitung für die Rückrunde.

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Foto SK Weißenstein: (Trainer Partick Staudacher (li) & Sportleiter Benjamin Oberheinrich (re)

Wie lautet dein Resümee zur Herbstmeisterschaft?

Im Sommer haben uns einige qualitativ hochwertige Spieler wie Andreas Orter, René Kofler oder Moritz Huber verlassen. Wir wollten diese Lücken mit Spielern aus der Reserve füllen. Da gleichwertige Spieler nur schwer zu bekommen waren, haben wir uns eine Tabellenplatzierung zwischen fünf und sechs als Saisonziel gesetzt. Zwar konnten wir das Spiel gegen Feffernitz gewinnen und haben den SV Treffen zweimal voll gefordert, jedoch verloren. Als Team sind wir zusammengewachsen, aber es gab auch einen Stillstand. Deshalb haben wir uns für einen neuen Trainer und einen neuen Ansatz entschieden, denn wir haben zu oft ein Spiel in den letzten 15 Minuten aus der Hand gegeben. Es ist manchmal notwendig, ein Ergebnis über die Zeit zu bringen und taktisch zu agieren, um auf der Erfolgsschiene zu bleiben.

Warum wurde Trainer Patrick Staudacher verpflichtet?

Wir kennen ihn als harten Arbeiter mit dem notwendigen Ehrgeiz. Diese Kenntnisse aus gemeinsamen Zeiten beim SV Treffen haben die Entscheidungsfindung erleichtert. Er wurde auch schon dem Team vorgestellt, wobei bis auf drei Urlauber der gesamte Kader anwesend war. Staudacher ist jemand, der überall anpackt und sich immer Gedanken darüber macht, wo man sich verbessern und noch nachlegen kann.

Haben also sein Führungsstil und seine motivierende Art den Ausschlag gegeben?

Sagen wir es so! Der neue Trainer gibt nicht 100-, sondern 120-Prozent und tut viel mehr, als nur auf der Seitenlinie zu stehen. Er bringt sich auch im Hintergrund ein und steht für die permanente Weiterentwicklung der Mannschaft.

Wird während der Wintertransferzeit über eine personelle Veränderung im Kader nachgedacht?

Bis auf zwei Spieler aus der Villacher Gegend stehen bei Weissenstein alles Akteure aus der näheren Umgebung im Kader. Wir hatten Glück mit der Verpflichtung unseres Legionärs, denn er bringt immer Leistung, passt charakterlich sehr gut ins Teamgefüge und bringt sich sehr gut ein.

Derzeit sind wir sowohl für die Defensiv- als auch für die Offensivabteilung auf der Suche nach Verstärkungen.

Trainer Patrick Staudacher:

„Ich bin mir bewusst, dass ich als neuer Trainer bei null anfangen muss, aber ich verfolge meine Philosophie weiter: 150 Prozent! Im Frühjahr trainiere ich weiterhin die U11 vom SV Treffen und die erste Mannschaft vom SV Weissenstein, es gilt alles unter einen Hut zu bringen. Aber ich weiß, worauf es ankommt, und werde dementsprechend agieren. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und darauf, dass es am 19. Januar bald losgeht.

Es wurden schon vier Testspiele vereinbart und es gibt die Überlegung, ein Trainingslager in Kroatien zu absolvieren. Aber da ist noch nichts entschieden.   Mit Matteo Mario Gruber kehrt ein Spieler aus einer Verletzungspause zurück. Wir werden uns sehr gut auf das Frühjahr vorbereiten und freuen uns auf das erste Spiel, das Derby gegen den SV Rothenthurn 1b.

Klaus Slamanig