Vor dem Frühjahrsstart der Kärntner Liga ordnet Simon Sadnek, Co-Trainer von SAK Klagenfurt, die Lage klar ein: personelle Veränderungen, Genesungsfortschritte nach einer gebremsten Vorbereitung und ein deutlicher Anspruch an das eigene Auftreten. Das erste Pflichtspiel im Frühjahr führt nach Völkermarkt – eine erste Standortbestimmung, da wird man dann schon sehen wo die "Reise" hin geht. Sadnek skizziert eine Zielsetzung, die sich aus hohen Ansprüchen und neuem Konkurrenzkampf im Kader speist; zugleich beschreibt er die interne Hierarchie als stabil und verweist auf eine große Erwartungshaltung für die kommenden Wochen. Seine Aussagen zeichnen das Bild einer Mannschaft, die nach einem Winter der Anpassungen Geschlossenheit und Ambition in Ergebnisse ummünzen will.

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Im Zentrum des Winters standen Transfers, die den Konkurrenzkampf schärfen sollen. Simon Sadnek betont: „Wir sind sehr motiviert. Wir haben im Winter am Transferfenster zugeschlagen, einige Legionäre ausgetauscht und neue Spieler geholt.“
Besonders hervor hebt er einen Königstransfer: Zan Benedicic einen in Slowenien erstligaerfahrenen Mittelfeldspieler, der dem Team sofort weiterhelfen soll. Der Kaderumbruch ist breiter angelegt: „Wir haben die bisherigen Legionäre zum Teil ersetzt und gezielt verstärkt.“ Für Sadnek ist damit das Fundament gelegt, um die Ambitionen im Frühjahr zu untermauern.
Die Wochen vor dem Start waren von Ausfällen geprägt, 2 Spieler verletzten sich leider schwer, Nando Lupar und Jonas Kristof (beide Kreuzband) schmerzt natürlich doppelt da es Eigenbau Spieler sind. Sadnek schildert: „In der Vorbereitung waren vier bis sechs Spieler ständig verletzt oder angeschlagen. Jetzt kehren nach und nach alle zurück. Das hat die Einheiten eingebremst, weil wir nie komplett waren.
Aber wir blicken mit Vorfreude auf das erste Saisonspiel zuhause gegen Völkermarkt.“ Die Rückkehrer sollen dem Team jene Geschlossenheit und Schärfe geben, die durch die eingeschränkten Trainingswochen schwer zu erarbeiten war.
Im Blick auf Ziele und Selbstverständnis formuliert Sadnek deutlich: „Nach der aktuellen Tabellensituation haben wir großen Aufholbedarf. Wir sind ein Klub, der immer zu den Top fünf in der Kärntner Liga zählen sollte, sind unter den Erwartungen geblieben und peilen im Frühjahr einen Top-Platz an. Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen.“
Die Führungsachse im Team bleibt unverändert: „Die Wortführer in der Kabine sind wie gehabt Kapitän Leo Ejup und Vizekapitän Hrvoje Jakovljevic. Daran hat sich nichts verändert.“ Auch strukturell sieht er Konstanz: „Nein, es gab keine Veränderungen – alles beim Alten.“ Zusammen ergeben diese Punkte ein stimmiges Bild: klare Erwartungshaltung, stabile Hierarchie und ein erneuerter Kader, der zum Start gegen Völkermarkt liefern soll.