Spielberichte

TSV Grafenstein, Trainer Alexander Stroj: „Die Stimmung ist wieder ausgezeichnet – wir starten 2026 mit Aufbruchsstimmung“

TSV Grafenstein

In der Kärntner Liga ordnet Alexander Stroj, Trainer des TSV Grafenstein, die Lage seines Teams zwischen stabiler Basis und frischem Aufbruch ein. Die jüngste Serie ohne Sieg spiegelt sich in den letzten Ergebnissen wider – Niederlagen mit 1:2, 0:2 und 1:4, dazu Remis mit 2:2 sowie zuletzt 0:0 –, doch Stroj betont die klare Marschrichtung: „Die Stimmung ist jetzt in der Vorbereitung wieder ausgezeichnet. Der Kader wurde angepasst, Altlasten bereinigt, und wir freuen uns alle auf ein positives Fußballjahr 2026.“ Mit Rückenwind aus der Vorbereitung soll die Energie nun in konstante Auftritte und Zählbares umgemünzt werden.

Weiß-Blauer Ball auf Rasen

Foto von Mick Haupt auf Unsplash

Zwischenbilanz und Blick auf die Tabelle

„Wir sind relativ gut in die Saison gestartet, haben gut gepunktet“, fasst Stroj den Auftakt zusammen. Der Positionsverlauf belegt das: Zunächst bewegte sich Grafenstein im Bereich der Plätze fünf bis acht, erreichte in Runde neun sogar Rang drei und liegt inzwischen auf Platz neun.

Die jüngsten Resultate verdeutlichen die Enge der Liga und kleine Margen: ein 2:2 und ein 0:0, dazu Niederlagen mit 1:2, 0:2 und 1:4. Mit 20 Punkten aus 16 Spielen rangiert Grafenstein im Mittelfeld – nun geht es darum, die in starken Phasen sichtbare Qualität dauerhaft auf den Platz zu bringen und enge Partien konsequenter für sich zu entscheiden.

Kader, Fitness und Konstanz im Staff

Die Vorzeichen für den Neustart beschreibt Stroj eindeutig: „Die Stimmung ist jetzt in der Vorbereitung wieder ausgezeichnet. Der Kader wurde angepasst, in der Breite reduziert. Mit Nico Grubor haben wir einen ausgezeichneten Torhüter mit Profierfahrung verpflichte. Zusätzlich haben wir mit Maximilian Bezeredj und Jeremy Eblamo zwei hochtalentierte Perspektivspieler für uns gewinnen können.“ 

„Alle Spieler sind fit und freuen sich auf den Start“, sagt Stroj. Die Aufgabe für die nächsten Wochen ist klar umrissen: Balance zwischen defensiver Stabilität und Zielstrebigkeit in der Offensive.

Wichtiger Baustein: Die Rückkehr von Marco Raunegger

Ein personeller Lichtblick ragt für Stroj heraus: „Die Rückkehr von Marco Raunegger nach seiner Verletzung war für die ganze Mannschaft sehr wichtig.“ Der Offensivakteur gibt dem Team nicht nur sportlich, sondern auch menschlich Impulse. Gerade in engen Spielen kann zusätzliche Präsenz in der vordersten Linie den Unterschied ausmachen.

Mit Platz neun als Ausgangslage, stabiler Besetzung im Staff, vollständiger Fitness im Kader und der wichtigen Rückkehr von Raunegger geht Grafenstein zuversichtlich in die nächsten Wochen der Kärntner Liga – mit der klaren Botschaft, dass die Grundlagen gelegt sind, um wieder konstanter zu punkten.