In der Kärntner Liga liegt Martin Töfferl mit VST Völkermarkt nach 16 Spieltagen auf Platz zwei – nur zwei Punkte hinter Tabellenführer ATSV Wolfsberg. Der Herbst verlief für den Klub aus Südkärnten mit drei Niederlagen, drei Unentschieden und einer Serie überzeugender Siege insgesamt positiv. Im Gespräch zeigt sich Töfferl zufrieden mit der Entwicklung seines Teams, hebt jedoch auch verpasste Chancen hervor, die eine noch bessere Ausgangsposition verhinderten. Der Blick richtet sich klar auf das Frühjahr: Mit hoher Motivation und einem stabilen Kader soll der Angriff auf die Tabellenspitze gelingen.

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„Wir haben im Herbst drei Spiele verloren“, erläutert Martin Töfferl. Eine Niederlage sei aus seiner Sicht verdient gewesen – jene gegen Bleiburg. „Gegen ATUS Ferlach haben wir dreimal Aluminium getroffen und das Spiel gegen Donau hätten wir in der ersten Halbzeit schon entscheiden müssen.“ Gleichzeitig verweist er auf Partien wie gegen Köttmannsdorf und KAC, in denen das Glück auf Seiten von Völkermarkt war.
Das Fazit bleibt ausgewogen: Die drei Niederlagen seien akzeptabel, entscheidend für den zweipunktigen Rückstand waren jedoch die drei Unentschieden. „Da waren wir klar die bessere Mannschaft, hätten alle drei Spiele gewinnen müssen“, betont Töfferl. Zum Abschluss des Kalenderjahres blieb Völkermarkt stabil: Gegen SC St. Veit (Sieg), Austria Klagenfurt Amateure (Sieg) und FC-WR Nußdorf (Sieg) sicherte sich das Team drei wichtige Erfolgserlebnisse. Zuvor gab es gegen TSV Grafenstein ein Remis.
Die Stimmung in der Mannschaft beschreibt Töfferl als „sehr gut“, die Spieler seien motiviert und fit aus der Winterpause gekommen. Auf der Torhüterposition bedeutete der Abgang von Werner Ambrosch im Herbst eine Lücke, die mit einem Neuzugang geschlossen wurde. Zusätzlich stieß Marius Maierhofer von Treibach als Verstärkung dazu; außerdem kam mit Maximilian Rupitsch ein weiterer Neuzugang aus Oberglan.
Die Personallage bewertet Töfferl positiv: „Aktuell ist alles fit.“ Auch im Trainer- und Betreuerstab habe es keine Änderungen gegeben – Kontinuität, die dem Verein Stabilität verleiht. Besonders beeindruckt zeigt sich der Coach von der Einstellung seines Teams in der Winterpause: „Die ganze Mannschaft ist sehr fit zum Trainingsstart erschienen und hat das Heimprogramm sehr ernst genommen.“
Für die anstehenden Begegnungen sieht Töfferl sein Team gut gerüstet. Die Liga sei insgesamt sehr ausgeglichen, erklärt er, aber entscheidend sei die eigene Leistung: „Wenn unsere Leistung passt, wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen, dann können wir jede Mannschaft schlagen.“ Das positive Gefühl aus den letzten Spielen des Herbstes soll in die Rückrunde getragen werden.
Mit nur zwei Punkten Rückstand hat Völkermarkt alle Möglichkeiten, den Spitzenplatz anzugreifen und das Titelrennen offen zu halten. Töfferl zeigt sich zuversichtlich, dass Motivation, Fitness und Teamgeist im Frühjahr den Ausschlag geben könnten: „Das Positive ist, dass wir alles in der eigenen Hand haben.“