In der Unterliga West blickt Manuel Lips, Trainer von WSG VAO Radenthein, auf eine wechselhafte, insgesamt aber durchaus gute Mittelfeld‑Hinrunde zurück. Nach fünfzehn gespielten Runden steht seine Mannschaft mit 20 Punkten auf Platz acht – ein Tabellenrang, der laut Lips „ziemlich genau das widerspiegelt, was wir aktuell sind: ein stabiles, ehrliches Mittelfeldteam“. „Vielleicht war das genau das, was wir gespielt haben – irgendwo zwischen Achterbahn und solidem Handwerk.“

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„Also bei uns läuft’s ganz einfach: Es fängt an beim sportlichen Leiter Manfred Duller, geht weiter über meinen Co-Trainer Patrick Unterlerchner und unseren Torwarttrainer Gottfried Pichler und hört bei unserem Vladi Massagi noch lange nicht auf. Wir ticken irgendwie alle ein bissl anders, aber trotzdem schauen wir in dieselbe Richtung. Wir haben unseren eigenen Zugang, machen die Dinge so, wie sie für uns Sinn ergeben — ein bissl moderner, ein bissl mutiger und manchmal auch ein bissl stur. Aber genau die Mischung funktioniert bei uns.“
Nach dem klaren Bekenntnis zu Stabilität und Kontinuität setzt Radenthein in dieser Saison auf einen Mix aus Stammkräften und jungen Spielern. Auf große Umbrüche verzichtet Lips bewusst: „Wir wollen den Kader zusammenhalten und weiterhin jungen Spielern echte Chancen geben.“ Ein Spieler hört leider auf, jedoch kommen zwei Verstärkungen: Ermin Softic und Mario Dilberovic, wobei Dilberovic seine Jugendzeit in Radenthein verbracht hat. Gerade sein Rückkehrer‑Bonus kommt in der Mannschaft gut an. Laut Lips haben sich beide menschlich hervorragend eingefügt — ein Punkt, der ihm besonders wichtig ist.
„Rückblickend kann man sagen: Unsere Entwicklung passt ganz gut. Nicht perfekt, aber stabil und ehrlich. Wir sind definitiv weiter als zu Beginn und das sieht man auch am Platz. Die Stimmung ist gut, die Jungs kommen wieder zurück aus der Reha‑Ecke, und wenn wir so weiterarbeiten, wird das Ganze noch richtig rund. Bin sehr stolz auf meine Truppe."