Nach einer intensiven Herbstsaison in der Kärntner Liga zieht Arno Paul Kozelsky, Trainer des SC St. Veit, eine ausgeglichene Zwischenbilanz. Sein Team steht nach 16 Spieltagen mit 25 Punkten auf Rang sechs, nur drei Zähler hinter dem fünften Platz. In den letzten Wochen zeigten die Veiter eine wechselhafte, aber insgesamt stabile Form: Siege gegen ATUS Ferlach und den SV Dellach/Gail, ein Remis gegen die Sportunion Matrei, sowie Niederlagen gegen den ATSV Wolfsberg und VST Völkermarkt. Kozelsky blickt mit spürbarem Optimismus nach vorne und verweist auf eine eingespielte Mannschaft, die in der Rückrunde weiter wachsen will.

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Kozelsky betont, dass der aktuelle Tabellenstand die solide Entwicklung seines Teams widerspiegelt: „Rückblickend sind wir mit dem sechsten Platz recht zufrieden.“ Innerhalb des Vereins herrscht eine ausgeprägte Aufbruchsstimmung, was der Coach vor allem dem starken Zusammenhalt zuschreibt. „Der Verein ist mit dem gesamten Umfeld richtig super aufgestellt. Wir arbeiten daran, unseren Nachwuchs weiter voranzubringen, um mehr Junge einzubauen.“
Die Mischung aus erfahrenen Führungsspielern und frischem Nachwuchs sorgte in der Hinrunde für Konstanz und eine positive Atmosphäre. Nach einem Saisonstart mit Höhen und Tiefen zeigten die jüngsten Auftritte, dass die Balance zwischen Erfahrung und Entwicklung mehr Stabilität gebracht hat.
Im Kader gab es zuletzt einige erwähnenswerte Bewegungen. Kozelsky berichtet: „Unterweger hat den Verein nach Sörg verlassen – aus beruflichen Gründen.“ Gemeint ist Lukas Unterweger. Gleichzeitig konnte der Coach auf wichtige Rückkehrer zählen: Heiko Springer, Felix Pertlwieser und Moritz Leitner waren fast die gesamte Herbstsaison ausgefallen, sind jetzt wieder fit – „das sind eigentlich unsere Neuzugänge“.
Zusätzlich erhielten mehrere junge Spieler die Chance, sich im Trainingsbetrieb zu beweisen und an die Kampfmannschaft herangeführt zu werden. Diese frischen Impulse sollen die ohnehin positive Teamdynamik weiter verstärken. Auch im Betreuerstab wurde justiert – ab dem Frühjahr übernimmt Rene Robitsch den Posten alsTorwarttrainer. Die Arbeit mit den Keepern und soll langfristig für zusätzliche Qualität auf dieser Position sorgen.
Bei der Rückschau auf die Saisonhälfte nennt Kozelsky mehrere Gegner, die bleibenden Eindruck hinterließen: „Völkermarkt hat mir getaugt – die sind mit einer enormen Energie aufgetreten. Aber auch Lendorf, Donau, Bleiburg und Wolfsberg sind kampfkräftige Mannschaften, die ein lässiges Auftreten gehabt haben.“ Diese Namen spiegeln zugleich die aktuelle Kräfteverteilung an der Ligaspitze wider: Der ATSV Wolfsberg führt mit 35 Punkten, dicht gefolgt von VST Völkermarkt und Donau Klagenfurt. Für St. Veit steht fest, sich in diesem Umfeld behaupten zu wollen. Nä
Nach den letzten fünf Partien mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen sieht Kozelsky sein Team „am Weg“. Mit der Rückkehr der Stammkräfte und dem gewachsenen Vertrauen in den eigenen Nachwuchs arbeitet der Klub auf eine stabile Rückrunde hin. Das klare Ziel bleibt, die positive Entwicklung fortzusetzen und weiter nach oben zu schauen.