In der 2. Klasse B zieht Robert Suprun, Trainer von Rothenthurn 1b, nach der Winterpause eine Zwischenbilanz der bisherigen Saison. Nach einem schwierigen Herbst mit mehreren Niederlagen endete die erste Saisonhälfte mit einem Aufwärtstrend: einem Sieg im letzten Spiel vor der Pause. Dieser Erfolg sorgt im Verein für frischen Schwung und Optimismus vor dem Frühjahrsauftakt. Die Mannschaft, betont Suprun, besteht aus einer Vielzahl junger Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die nun erste Erfahrungen im Erwachsenenfußball sammeln.

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Suprun beschreibt sein Team als eine sehr junge Truppe mit vielen Spielern aus der U15 und U17, die gerade ihre ersten Schritte im Kampfmannschaftsbereich machen. Der Coach erklärt: „Wir hatten natürlich eine gewisse Eingewöhnungsphase, aber unser Ziel ist es, die jungen Spieler weiter auszubilden, damit sie bald auch in der Unterliga bestehen können.“ Im Fokus steht für ihn der langfristige Aufbau und weniger der kurzfristige Tabellenplatz, auch wenn sich Rothenthurn 1b aktuell im unteren Drittel der Liga wiederfindet.
Nach 14 Spielen liegt die Mannschaft mit fünf Punkten auf Rang zwölf. Suprun weiß, woran gearbeitet werden muss: „Verbesserungspotenzial haben wir ganz sicher beim Spiel gegen den Ball. Wir kriegen viel zu einfach Gegentore, und daran werden wir im Frühjahr vermehrt arbeiten.“
Obwohl die Ergebnisse im Herbst nicht immer wunschgemäß ausfielen, herrscht im Team Optimismus. Der Trainer freut sich über die Aufbruchsstimmung: „Da wir das letzte Spiel vor der Winterpause gewonnen haben, ist die Stimmung sehr positiv. Alle freuen sich, dass es wieder losgeht.“
Die Spieler sind motiviert und engagiert im Training, bereit, mehr Punkte zu holen und in der Tabelle zu klettern. Der jüngste Erfolg ist ein symbolischer Wendepunkt – ein Beweis, dass sich der Einsatz der jungen Truppe auszahlt. Auch wenn die Konkurrenz stark ist, zeigt sich Suprun überzeugt: „An einem guten Tag kann man alle schlagen.“
Personell gibt es bei Rothenthurn 1b derzeit keine großen Umbrüche oder Verletzungsprobleme. „Die Mannschaft bleibt im Großen und Ganzen zusammen“, sagt Suprun. „Wir haben aktuell fast keine Verletzten, nur ein paar kleinere Wehwehchen – nichts Nennenswertes.“
Auch im Betreuerteam oder Vereinsumfeld sind keine Änderungen erfolgt. Die Kontinuität, so betont er, sei ein Vorteil für die Weiterentwicklung der jungen Spieler. Einen einzelnen Akteur will Suprun nicht herausheben: „Wir sind mit der Entwicklung aller jungen Spieler sehr zufrieden. Sie arbeiten fleißig, manchmal fehlt vielleicht noch das Spielglück, aber das wird kommen.“
Mit dem klaren Ziel, die Defensivarbeit zu verbessern und die Mannschaft als Einheit weiterzuentwickeln, blickt Suprun zuversichtlich auf die Rückrunde. Seine Philosophie ist geprägt von Geduld und Ausbildung: Er weiß, dass jede Partie ein weiterer Baustein im Lernprozess seines Teams ist.
Nach einem durchwachsenen Herbst, der durch eine Serie von Niederlagen gekennzeichnet war, hat Rothenthurn 1b im Frühjahr die Chance, sich zu stabilisieren und weiter Selbstvertrauen zu sammeln. Der Trainer fasst die Stimmung im Verein zusammen: „Wir wollen im Frühjahr einen großen Schritt machen, einige Punkte mehr holen und andere Mannschaften ärgern.“ Damit bleibt Rothenthurn 1b ein spannendes Entwicklungsprojekt, das den Fokus konsequent auf die Förderung junger Talente und langfristigen sportlichen Erfolg legt.