In der 1. Klasse Ost hat sich Bernhard Laschkolnig mit seinem SK Kühnsdorf/Klopeinersee nach 15 Spieltagen an die Tabellenspitze gesetzt. Trotz der jüngsten Niederlage gegen den SV Gallizien zeigt sich der Obmann gefasst und zuversichtlich. Das Team steht mit 34 Punkten auf Rang eins und überzeugte über weite Strecken mit geschlossener Mannschaftsleistung. Laschkolnig hebt besonders den Zusammenhalt zwischen erfahrenen Spielern und jungen Eigengewächsen hervor und betont die Bedeutung eines intakten Vereinsumfelds für den anhaltenden Erfolg.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Nach den letzten Partien, darunter Siege gegen die SAK Amateure, ASKÖ Mittlern und den TSV Preitenegg sowie die knappe Niederlage gegen Gallizien, hat Kühnsdorf die Tabellenführung mit Konstanz und Einsatz behauptet. „Sehr gut funktioniert hat das Teamgefüge zwischen Jung und Alt“, sagt Laschkolnig.
Diese Balance, gepaart mit der Motivation durch das Trainerteam, habe seine Spieler auf ein Level gebracht, das über die Liga hinaus Beachtung findet. Die 1. Klasse Ost präsentiert sich laut dem Obmann als ausgeglichene Liga, „in der jeder jeden schlagen kann“. Auch nach dem Rückschlag gegen Gallizien bleibt die Stimmung im Team positiv und fokussiert.
Personell steht der Tabellenführer stabil da. Keinen nennenswerten Abgang verzeichnet der Verein. „Grundsätzlich vertrauen wir der Mannschaft zu 100 Prozent“, so Laschkolnig. Um die Torhüterposition breiter aufzustellen, wurde ein weiterer Keeper (Michael Fasching) verpflichtet, während gleichzeitig ein junger Tormann zurück geholt (Hardy Marolt) wurde und in der Reserve aufgebaut wird. Positiv stimmt außerdem die Rückkehr des im Herbst verletzten Stürmers: „Er ist wieder im Training, es schaut gut aus, dass er bald fit ist.“ Dieses Signal verstärkt den Optimismus, mit einem eingespielten Kader in die Rückrunde zu gehen.
Abseits des Rasens zeigt sich Kühnsdorf als verschworene Gemeinschaft. Im Betreuer- und Funktionärsteam hat es keine Veränderungen gegeben, vielmehr zieht das gesamte Vereinsumfeld an einem Strang: „Wir kurbeln alle mit – Funktionäre, Trainer und viele, die immer mithelfen! Jeder hilft viele Stunden am Sportplatz mit.“
Für diesen Einsatz sendet er ein ausdrückliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, vom Stadionsprecher bis zu den Kantinenmitarbeiterinnen. Diese gelebte Vereinskultur sieht er als Grundlage des sportlichen Erfolgs. Auch sportlich will er keine Einzelspieler hervorheben, sondern lobt das Zusammenspiel aller: Die jüngeren Akteure entwickeln sich stetig weiter, unterstützt von den erfahrenen Kräften im Team. Besonders beeindruckt zeigte sich die Kühnsdorfer Verantwortlichen in dieser Saison, von allen Mannschaften. Hervor zu heben sicher unsere Freunde vom ASKÖ Mittlern und SV Gallizien! Insgesamt bleibt Kühnsdorf nach der ersten Saisonhälfte ein Paradebeispiel für Kontinuität, Zusammenhalt und sportliche Stabilität in einer ausgeglichenen Liga.