Spielberichte

Gerald Eberhardt (SC jobcreativ St. Stefan): „Wir wollen mit einer homogenen Mischungung aus jungen und erfahrenen Spielern etwas aufbauen“

SC St. Stefan

In der Unterliga Ost kämpft Gerald Eberhardt mit seinem Verein SC jobcreativ St. Stefan in einer intensiven Übergangssaison um Stabilität und den Klassenerhalt. Die Mannschaft befindet sich laut dem Trainer mitten im strukturellen und personellen Umbruch. Nach einer schwierigen Hinrunde will Eberhardt den Fokus auf Entwicklung, Zusammenhalt und Fitness legen. Der Klub hat sich neu aufgestellt – mit einem neuen Präsidenten und einem neuen Obmann-Stellvertreter – und setzt auf eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, die in den kommenden Jahren Schritt für Schritt wieder an die obere Tabellenhälfte heranrücken soll.

Fußball hängt im grünen Tornetz

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Formkurve und jüngste Ergebnisse

Die letzten Spiele zeigten, dass sich St. Stefan weiterhin in einer Lernphase befindet. Nach sehr guten Spielen, in denen sich die Mannschaft nicht immer belohnte, erfolgten meistens Rückschläge. Nach 15 Spieltagen hält das Team bei 13 Punkten und rangiert auf Rang 12 der Unterliga Ost. Die Schwankungen spiegeln genau das wieder, was Eberhardt beschreibt: Für ihn liegt das Hauptziel auf Konstanz und Entwicklung – Siege zeigen jedoch, dass die Richtung stimmt.

Umbau mit lokalem Fokus

Eberhardt betont, dass sich der Verein bewusst für einen langfristigen Weg entschieden hat. „Wir befinden uns in einer Umbauphase. Wir strukturieren die Mannschaft Schritt für Schritt um“, sagt der Trainer. Das Team will verstärkt auf junge, einheimische Spieler setzen und diese gemeinsam mit einigen erfahrenen Kräften weiterentwickeln.

Dementsprechend wurde auch von vier Legionären auf zwei reduziert. Getragen wird dieser Kurs von einer neu formierten Führungsstruktur: „Wir ziehen alle an einem Strang und wollen den SC jobcreativ St. Stefan wieder nach vorne bringen.“ Die enge Verbundenheit zwischen Mannschaft, Funktionären und Umfeld ist für diese Aufbauarbeit entscheidend. Der Trainer betont, dass dieser Prozess Zeit braucht und Geduld erfordert – die Richtung stimme.

Blick auf den weiteren Saisonverlauf

Trotz der aktuellen Tabellenlage bleibt Eberhardt optimistisch. Ziel ist es, sich aus den hinteren Regionen zu lösen und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. „Wir wollen heuer den Klassenerhalt schaffen und in der kommenden Saison neu durchstarten."

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Balance zwischen Aufbauarbeit und sportlichem Überleben gelingen kann – die Grundlage dafür scheint gelegt, und die Mannschaft weiß, wofür sie kämpft.