Spielberichte

Fabian Miesenböck (SK Maria Saal): „Wir lassen Taten am Platz sprechen“

SK Maria Saal

Nach einer durchwachsenen Hinrunde in der Unterliga Ost zieht Fabian Miesenböck, Trainer von SK Maria Saal, eine ehrliche Zwischenbilanz. Sein Team beendete die erste Saisonhälfte auf Rang 13 mit 13 Punkten, hinter Vereinen wie SC Launsdorf oder SV Hirter Kraig. In den letzten fünf Partien wechselten sich Siege und Niederlagen ab – Erfolge gegen SV Eberstein und St. Michael/Bl. wurden durch Niederlagen gegen SC St. Stefan, SC Launsdorf und SV Hirter Kraig relativiert. Trotz der schwierigen Ausgangsposition überwiegen Zuversicht und Aufbruchsstimmung für die Rückrunde.

Fußballspieler legt sich den Ball auf

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Zwischen Anspruch und Realität

Miesenböck blickt selbstkritisch auf die vergangenen Monate zurück: „Wir haben unter unserem Niveau performt. Wir wissen, dass wir Qualität im Kader haben, haben sie aber nicht immer am Platz gezeigt.“ Der Coach betont, dass sich seine Mannschaft mehr vorgenommen habe und man in der Rückrunde den Schalter umlegen wolle. Nach einem holprigen Saisonverlauf – mit mehreren engen Spielen, in denen Kleinigkeiten entschieden – soll der Fokus nun wieder konsequent auf die eigenen Stärken gelegt werden. Seine Philosophie bleibt klar: weniger über Gegner nachdenken, mehr die eigene Leistung sprechen lassen.

Zuversicht durch gezielte Verstärkungen

Mit Blick auf die Winterpause zeigt sich Miesenböck zufrieden mit den Maßnahmen: „Wir haben zwei richtig gute Fußballer dazubekommen und dazu einen jungen, dynamischen Verteidiger, der uns sicher weiterhelfen wird.“

Diese Neuzugänge sollen defensive Stabilität und offensive Impulse zugleich bringen. Außerdem stößt ein neuer Co-Trainer zum Team und liefert frische Impulse für das Trainingsgeschehen. „Wir haben uns gezielt verstärkt und blicken zuversichtlich auf die Rückrunde“, betont der Trainer.

Motiviert in die Rückrunde

Der Trainer spürt in seiner Mannschaft eine klare Aufbruchsstimmung. „Wir wollen dann Taten am Platz sprechen lassen“, sagt Miesenböck entschlossen. Gerade nach den letzten Niederlagen vor der Winterpause – unter anderem gegen den Tabellenführer SC Launsdorf – ist das Ziel klar: Konstanz finden und aus den engen Spielen Punkte mitnehmen.

Dass SK Maria Saal mit nur zwei Siegen aus den letzten fünf Partien trotzdem dicht an den Nichtabstiegsplätzen bleibt, stimmt den Coach positiv. „Alle sind hochmotiviert und freuen sich, dass es bald wieder losgeht.“ Mit punktuellen Verstärkungen und einem stabilen Umfeld soll die Rückrunde zeigen, dass die Mannschaft mehr kann, als es der aktuelle Tabellenplatz vermuten lässt.