In der 1. Klasse Ost steckt Herwig Josef Hobisch mit seinen SAK Amateuren mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Nach einer anspruchsvollen Herbstsaison mit vielen jungen Spielern und zuletzt mehreren Niederlagen bleibt der Trainer dennoch optimistisch. Gegen einige Ligakonkurrenten konnte die Mannschaft nicht immer punkten, ein 0:0 sorgte zwischendurch für einen Lichtblick. Hobisch setzt auf Entwicklung und Zusammenhalt – und auf die Rückkehr verletzter Akteure sowie angekündigte Neuzugänge, die frischen Wind bringen sollen. Bei acht Punkten nach 15 Spielen und Tabellenrang 14 ist die Ausgangslage fordernd, doch der Coach vertraut auf die Lernfähigkeit und den Willen seiner jungen Truppe.

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„Wir haben im Herbst hauptsächlich ganz Junge eingesetzt, Jahrgänge 2009 und 2010“, beschreibt Herwig Josef Hobisch die besondere Herausforderung der bisherigen Saison. Diese Talente sollen den Sprung in den Erwachsenenfußball schaffen und langfristig die Kampfmannschaft verstärken.
Dass viele frühere Amateure inzwischen in höheren Spielklassen Fuß fassen, wertet er als Beleg für funktionierende Nachwuchsarbeit. Das Ziel der laufenden Saison bleibt dennoch klar: die Klasse halten und die Talente gezielt weiterentwickeln.
Die letzten Wochen brachten für die SAK Amateure eine Serie von Niederlagen. Nach einem 0:0 blieb die erhoffte Trendwende zunächst aus, doch laut Hobisch ist die Tabellensituation kein Grund zur Panik. „Wir werden im Frühjahr sicher besser dastehen“, betont er.
Wichtig sei nun, die verletzten und angeschlagenen Spieler bis zum Meisterschaftsstart wieder fit zu bekommen. „Bis dahin sollten alle wieder einsatzbereit sein“, so der Trainer, der großen Wert auf Teamgeist legt.
Zuversichtlich stimmt ihn auch die Erweiterung des Kaders. „Wir haben drei, vier Neuzugänge, die uns weiterhelfen werden“, berichtet Hobisch. Namen nennt er zwar keine, doch die Richtung ist klar: junge, entwicklungsfähige Spieler, die sich in der 1. Klasse behaupten können. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Amateuren und Kampfmannschaft weiter intensiviert – insbesondere seit auf Ebene der Kampfmannschaft neue Impulse gesetzt werden.
So entsteht ein enges sportliches Netzwerk, das Talenten zusätzliche Perspektiven eröffnet. Hobisch blickt deshalb optimistisch in die Zukunft: „Wir werden voll angreifen und schauen, dass wir die Klasse erhalten, auch im Hinblick auf die Entwicklung in die Zukunft.“ Der Rückhalt im Verein und das Engagement der jungen Spieler sollen im Frühjahr die Basis für den sportlichen Umschwung bilden.